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Viol⸗Blaͤtter 5 ſs. ſo im ſteinern Moͤrſel zer⸗
ſtoſſen wer den ſollen, laß es alſo an einem war⸗ men Ort ſtehen, exprimir es wieder, zu dieſem blauen ausgedruckten Safft thue weiſſen zart gepulverten Canarlen⸗ Zucker, auf jedes Saffts 5. allezeit Zucker, ij. laß dieſes in einem zin⸗ nernen Gefaͤß ſo uͤber einen Keſſel voll warm oder kochend Waſſer geſtellet, ſich unter einan⸗ der wohl aufloͤſen ſo bekommeſt du einen dauer⸗ hafften ſchoͤnen Violen⸗Syrup, doch muß ſol⸗ cher im Kochen nicht viel geruͤhrt werden, ſonſt bexliehrt er ſeine blaue Farbe. N Aus den bey den Infuſionen hinterbliebenen Blumen, als welche noch viel Farbe und Krafft bey ſich haben, kan man noch einmahl in ſieden⸗ dem Waſſer inkundixen, ſolches ausdrucken, und mit Zuthuung Zuckers einen guten Sy⸗
kuß machen, welcher, ob er gleich an Kraͤfften nicht ſo ſtarck als der vorige, kan ſolcher doch
wohlfetler gegeben, oder zum Julepo Violarum gebrauchet werden.. 5 Man kan auch durch ein eintzlges Auffwal⸗
len bereiten einen
Violen⸗Syrup anderer Art. Rec. Infuſion von Violen, wle oben ge⸗ eta ,,,
Weiſſen Zucker, i5ij.
den darauf ſtehenden Schaum davon, colir den 5 Syrup durch ein Setacium, und verwa re ihn. 15 5fff4 Ande⸗
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Voiol⸗Sy⸗ 1 up auf ang Thue alles in ein verglaſurtes Gefaͤſſe, ſtelle es. zu uͤber gluͤende Kohlen, oder lichtes Feuer, laß ein- reiten


