Teil eines Werkes 
3 (1728) Thesaurus Sanitatis
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Viola pur-

purea.

1200 Blaue Veyel. den, damit alle Verſehrung und Schaͤdtgung an heimlichen Gliedern bey Mann und Web, deßgleichen boͤſe Schaden und faule Wunden zu reinigen und zu heilen, zarte leinene Tuͤchlein darein genetzt, und laulicht uͤbergeſchlagen.

374. Blaue Veyel.

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Laue Veyel im dateiniſchen Viola Pur⸗ purea genannt, hat Blatter ſchler wle

der Epheu, doch ſind ſie zaͤrter, kleiner, und le gen auf der Erden, ſie haben keine Stängel ſondern dinne Finger⸗lange Stiele derer feder

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ein wohlriechendes braun⸗ blaues Bluͤmleln fen, dh

oder Veylgen traͤget, ſo gemeiniglich aus fuͤn

Blaͤttlein beſtehet, das mittelſte unter dleſen 4 dig mel

Blaͤtlein bringet ein hohl Huͤtlein, inwen

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mit einem gelben Duͤpflein beſprenget, aus die⸗ ö e„Hſte

ſen Veylgen werden rundte graß⸗ farbt „ Hülß⸗

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