Teil eines Werkes 
3 (1728) Thesaurus Sanitatis
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12 Gemeiner Wer/ muth.

das Oleum, infundirt un. d deſtillirt, auch Wermuth ⸗Wein und Bier. 1. Das Wermuth ⸗YVaſſer betreffend, wird alſo bereitet. be. Die obern Ster igel am Wermuth,

muth⸗Waſ⸗ wenn ſie in voller Blur he ſtehen, und zum

Saamen ſchreiten wollen:, ein ziemlich Theil, zerhacke und zerſtoſſe ſie im ſteinern Moͤrſer. Thue ſie in eine verzinnte Bren⸗Blaſe, gieß viel Waſſer druͤber, damit ſie wohl angefeuchtet werde: Es muß aber die Blaſe nur halb voll ſeyn. Hernach gieb Feuer per gradus, und wenn die Tropffen kommen gieb ſtaͤr cker Feuer, alſo daß bald ein Tropffen den ande en ſtoſſe, ſo wird oben auf ein wenig Hehl ſchwin men, ſol⸗ ches ſammle auf in Zeit der Noth zur gebrau⸗ chen. 2. Der Syrup ſo zuſammen geſetzt, wird auf folgende Art bereitet. h. Die Spitzen von Wermuth lbſb. Rothe Roſen Fij. Indtaniſchen Spick 3. Quentlein. Alten guten weiſſen Wein lpiij Fil. Was zu zerſchneiden das zerſchneid, thue es

in einen glaͤſern Kolben, gieß darauf den Wein

und ſo viel Safft von Quitten, ſetze den Helm druͤber, laß 24. Stunden digeriren, und ſtaͤrcke das Feuer, und deſtillire es in der ſtaͤr⸗ ckeſten Hitze des Sandes, mehr als die Helffte uͤber, oder daß nur lbj uͤbrig bleibe; die erſten Zx. aber des uͤberdeſtillirten Waſſers, als wel⸗ ches das geiſtiche und wohlriechendeſte 1 5 a alte

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