Teil eines Werkes 
3 (1728) Thesaurus Sanitatis
Seite
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Gemeiner Wermuth. 13 halte abſon derlich, desgleichen auch das ander, und wann der Kolben kalt, ſo preſſe die hinter⸗ bliebene Species aus, das erſtgepreſſete elarifi. cite mit den Belſſen vomEy/ inlpiſſir es biß auf Ziiij zu ſo chen thue endlich des eꝛſten deſtil⸗ lirten Waſſens Ix. und weiſſen Zucker 8j laß

es nur bloß auf dem Feur zergehen, ohne ko⸗ chen, biß es zur Conſiſtenz eines Syrups wer⸗

de. Will man das andere Waſſer auch ge⸗

brauchen, ſo kan man allemahl etwas davon

bey den Syrup thun. Doſ. iſt 3 ad 5j. 3. Die Eſſentz wird nach Glauberi Art bereitet, der vermiſchet die Wermuth mit ſei⸗

nem kixen- Saltz, und ziehet mit Spirit. Vini eine Eſſenz heraus,

4. Des Saltzes Bereltung iſt in dieſes 4. Saltz. Buchs ꝛ2ten Theil zur Genuͤge angewieſen

worden.. a 5. Die Conſerva, wird gleich andern Conſerven aus den obern Spitzen verfertiget.

6. Wermuth Spiritus, bereitet man 6. Wer⸗

3. Eſſentz von Wer⸗

alſo; Es wird ein hauffen Wermuth der noch muth⸗ dpi

grun iſt zuſammen getragen, daß er alſo aus⸗

trockene und faule, hernach deſtillirt man es

in einer Retorte in offenem Feur/ ſo gehet eine

groſſe Menge Liquoris herruͤber: wenn man dieſen Liquorem in einem Kolben rectificirt, ſo erhaͤlt man einen Spiritum urinoſum, der

eln fluͤchtiges Saltz in ſich hat, worinne di

gantze Krafft des Krautes beruhet.

7. Der Wermuth Wein deſſen man⸗ 7. Wer, cherley Bereitung, iſt im Regiſter des zwen⸗ mutb⸗

ken

Wein.