Teil eines Werkes 
3 (1728) Thesaurus Sanitatis
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4 Weiſſe Tannen.

gemelnem Brunn⸗Waſſer, bis alle Kraͤffte ausgeſotten, darnach thue Bier⸗Haͤfen dar⸗ ein, damit es zum jaͤhren komme; da kan man durch die Deſtillation einen Spiritum heraus ziehen, welchen man wieder auf friſche Tannen⸗ Zapffen gieſſen, und durch digeriren eine Eſ⸗ ſentz bereiten kan.

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Tannen- Man bereitet auch aus den Tannen. hehe Zapffen⸗ DFapffen ein Waſſer, auf folgende Art. Hubſchtat we h Sammle Anfangs des April⸗Monaths die al- zi, Ie geh he, lerzarteſten Tann ⸗Zapffen, oder auch die aneh erſten Schoͤßlein Tannen, dle voller Safft ene ſeyn, 8. Maaß, thue es in eln eichen Geſchirr, ane 14 und noch mehr Sproͤßlein darzu, die zerſtoſſen ba il hun* ſeyn, gieß daruͤber ſtarcken Wein, biß das sait 4 Ficken voll wird, laß es in gelinder Waͤrme 10 Win ſtehen, biß die eingeruͤhrte Materie einen gel ce 414 ſtigern Geruch hat, dann diſtillir es alsbals 18* aus einem Balneo Mariæ, ſolch deſtillirt Waſ⸗ 5 110 4 ſer gieß alsbald an neue Tannen ⸗Sproͤß·.* lein ſo zerſtoſſen, laß 4. Tage digeriren, dann n.* deſtillie es noch einmahl, und behalt es zum iich Gebrauch. 1 able Rinde von Die Rinde von dieſem Baum giebt auch Mieten Tannen ihren Nutzen, und wird ſolche meiſten aͤuſſer⸗ e lle 1 6 8 lich in Geſchwaͤren und verbrannten Schaͤden Gn n 1 gebrauchet. Auch iſt ſolches gewiß in Po⸗ gen 1 Experiment da gra ein beſonder Experiment, ſo das Übel g fan en 8 wieder das noch nicht lang angeſtnaden hat, wenn davon 1 bh Podagra⸗ ein Quentlein ſchwer im warmen Bier oder egg einem andern bequemen Vehiculo gegeben a0 olrd. N face ſeaus ze Die 5.