Teil eines Werkes 
Theil 2 (1781)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Baater auſGnüt. ner Koyff w wird nun ſelbſt in einem vorkommenden Fall. wann er

fuͤr Einen oder den Andern eine Inſtruktion aufſetzen ſoll, das Wei⸗

tere nach Beſchaffenheit der ſich ergebenden Ulmſtuͤnde hinzu zu thun im Stand ſein. Ich ſchreite nun meinem Verſprechen gemaͤß zu der Betrachtung der Amtsverrichtungen derer Oberbedienten.

Der Salzſchreiber iſt d der r eſt⸗ von unten Bei den Ober⸗ bedienten. Das Weſentliche ſeines Amts beſtehet in einer woͤchent⸗

lichen Geldeinnahme fuͤr verkauftes Salz, Aſche und Pfannenſtein. Er muß Vor⸗ und Nachmittags ſich beſtaͤndig in einem Zimmer

aufhalten, welches die Zahlſtube heiſen kann, in welches alle

die, ſo Salz, Aſche oder Pfannenſtein kaufen wollen, gehen, und gegen die Zahlung deſſelben einen Zettel empfangen muͤſſen, den der Salzſchreiber unterſchreibt und auf welchem das Quantum an Salz, Aſche oder Pfannenſtein, ſo er bezahlt hat, bemerkt iſt. Gegen Vorzeigung und Abgebung dieſer Zettel beim Gegenſchreiber erhaͤlt jeder, was darauf ſteht(§. 55.). So eines als das andere muß

der Salzſchreiber in ſein Manual beſonders, ſogleich eintragen, ſo⸗

wohl das Quantum an ausgegebenem Salß, Aſche oder Pfannen⸗ ſtein als das dafuͤr erhaltene Geld. Kicht weniger muß er alle

Zettel, welche der Holzſchreiber fuͤr Taufchholz auf Salz gegeben ndat,

mit ſeinam vidit üe bezeichnen und äneragen.