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Von der Adminiſtration eines Salzwerke. 495
habende herrſchaftliche Guͤterſtuͤcke damit duͤngen ſollen. Die Lohn, zettel uͤber die Stallknechte muß der Selchiremneldere alle Woche dem
Neutmeiſtes kiefern. 564.
Endlich folgt der Deichmeiſter, deſſen Amt es iſt, nicht nur taͤglich alle Deiche und Kunſtgraͤben zu viſitiren, ob ſolche noch in gutem Stand oder ſchadhaft ſein, ſondern auch bei ſtarkem Re⸗ gen und Sturmwinden naͤchtlicher Weile die Deichdaͤmme zu beobach⸗ ten, damit ſolche nicht durch einen ſchnellen Einbruch, dem man viel⸗ leicht noch durch Ablaſſung deſſelben vorbeugen koͤnnte, beſchaͤdiget und ruinirt werden. Alle Abend oder alle Morgen muß er ange⸗ wieſen werden, dem Baumeiſter von ſeinem demſelben Tag, oder des Tags vorher genommenen Augenſchein und Befund die noͤtige Anzeige zu thun. Die Daͤmme der Deiche, wie auch die Ufer an Fluͤſſen und Graͤben werden oft durch gepflanzte Waiden verſtaͤrkt, man nimmt hierzu gewoͤhnlich Korbwaiden, von welchen die Soͤder im Winter die alte Salzkoͤrbe ausflicken und neue im Vorrath ver⸗ fertigen koͤnnen. Fuͤr die Fortpflanzung dieſer Waiden nun an ſchicklichen Orten hat der Deichmeiſter auch zu ſorgen. So oft er bei vorfallender Arbeit Tagloͤhner annehmen muß, hat er gleich an⸗ dern Unterbedienten, alle Woche dem Rentmeiſter den Lohnzettel
daruͤber einzubringen. §. 565.
Ich habe in dem Bisherigen nur das Weſentlichſte angezeigt, was in eines jeden Subalternbedientens Amt einſchlaͤgt. Ein offe⸗ Rrr 2 ner


