Teil eines Werkes 
Theil 2 (1781)
Entstehung
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Von der Adminiſtration eines Salzwerks. 491

ren. Jene, die Einnahme, beſtehet entweder in ertauſchtem Holz, daher er in ſeiner Rechnung dieſe beide Rubriquen anzubringen hat. Das erkaufte Holz, deſſen Quantum der Rentmeiſter, der ſolches gegen Quittung bezahlt, ſchon vorher weiß, muß der Holz⸗ ſchreiber in Empfang nehmen und an einen beſondern Ort ſchlagen laſſen, doch alſo, daß jede Gattung Holzes beſonders aufgeklaftert werde; wann dieſes geſchehen, muß er es meſſen und in ſeine Ein, nahme ſetzen, damit man auch wiſſe, daß die Anzahl Klafter wirk⸗ lich geliefert ſind. Das Tauſchholz muß er taͤglich von den Holz⸗ fuhrleuten in Empfang nehmen, und ſolches Wagen vor Wagen oder Karn vor Karn ſchaͤtzen, ſodann dem Tauſcher einen Zettel, auf welchen das Quantum Tauſchholz geſchrieben iſt, geben, wel⸗ chen derſelbe dem Salzſchreiber zum Eintragen bringen muß. Die⸗ ſes Tauſchholz muß an einen beſondern vom Kaufholz entfernten Ort abgeladen, und die verſchiedene Gattungen deſſelben ſeparirt werden. Er muß ſolche durch Tagloͤhner aufſchlagen laſſen, ſo⸗ dann alle Sonnabend das die Woche uͤber eingegangene Tauſchholz in Beiſein des Baumeiſters meſſen, das befundene Quantum muß er auf einen Zettel notiren und ſich ſolches von dem Baumeiſter atteſtiren laſſen, welches ihm dann ein guͤltiger Einnahmsbeleg giebt.

Anmerk. Matn ſchlaͤgt denen Holzſuhrleuten das Salz gern in einem Parthirer Preis an, wogegen man den Fubrlohn nicht in Anſchlag bringt. Nun weiß man ohne⸗ hin an ſedem Ort, wie hoch die Klafter Holz im Ankauf ſtehe; beide Stuͤcke ſchluͤgt man bei ſich in Geld au, und rechnet hiernach aus, wie viel Sals füͤr das gelieferte Holzquantum gegeben werden koͤnne. Wer noch nicht im Schaͤtzen zeuͤbt iſt, muß im erſten halben Jahr alle Holzkarn eubiſch berechnen/ und ſich

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