Teil eines Werkes 
Theil 2 (1781)
Entstehung
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Biaerter Abſchnitt.

eine Tabelle machen, wie viel Salz fuͤr ſo und 3 biel Cubikſchuhe Hols nach

dem geſetzten Anhias Parden werden koͤnne.

§. 557.

Die Holzausgabe beſtehet theils in Beſoldungsholz, ſo zum Salzſieden unter denen Pfannen verbrannt worden, theils in Ab⸗ gang, der durch das Eintrocknen und Umlegen ſich ergiebt. Die⸗ ſe drei beſondere Rubriquen muß ſeine Rechnung in der Ausgabe bekommen. Das Beſoldungsholz muß er mit Quittung belegen. Das Brennholz, welches zum Salzſieden gebraucht wird, muß er jedesmal dem Sodenmeiſter auf ſein Verlangen; darmeſſen, und ſich ſolches notiren, am Ende jeden Monats aber muß er ſich von dem Sodenmeiſter eine Quittung daruͤber(§. 553.) welche in ei⸗ ner Specification, wie viel unter jeder Pfanne verbrannt worden,

veſtehet, geben laſſen. Der Abgang vom Holz wird alſjaͤhrlich in Anſchlag gebracht, und muß hierin entweder ein gewiſſes Quan⸗

tum feſtgeſetzt werden, oder der Holzſchreiber muß beim Ende jeden Jahres das vorraͤtige Holz in Beiſein des Baumeiſters uͤberſchla⸗ gen, den Befund notiren und ſolchen mit der wahren Ausgabe ver⸗ gleichen, ſodann den Abgang ſich vom Baumeiſter atteſtiren laſſen.

§. 558.

Auch die Aſche iſt ein Artikel, ,deſſen Einnahme der Holz⸗ ſchreiber beſorgen muß. Dieſe muß er mit Zuziehung des So⸗ denmeiſters§. 55a. in die Aſchengrube tragen, daſelbſt einmeſſen, das Quantum notiren und ſolches von dem Sodenmeiſter atteſtiren laſſen,

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