Teil eines Werkes 
Theil 2 (1781)
Entstehung
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Vierter Abſchnit.

Haushalt darnach einzurichten, und den Gradirern desfalls die noͤ⸗ thige Befehle zu ertheilen. Seine Hauptſorge muß dahin gehen,

genugſam gradirte Soole in die Siedſoolenbehaͤlter zu liefern, da⸗

mit es denen Soͤdern nicht an Siedſoole mangele. Dieſe muß er ſo hoch gradiren laſſen, als der Oberaufſeher es ihm angiebt, und

drunter keine in das Behaͤlter einlaſſen. Sind Solenbehaͤlter fuͤr geringere Soole auf einem Salzwerk angelegt, ſo hat er auch dar⸗

auf zu ſehen, daß ſolche zur ſchicklichen und vortheilhaften Zeit mit Soole angefuͤllt werden. Auf denen Gradirhaͤuſern muß er mehr⸗ malen des Tags oben berumgehen und viſitiren, ob Troͤge, Hah⸗

nen und Rinnen gereiniget, ob ſie ſchadhaft ſeien, ob die letztere

ihre gehoͤrige horizontale Lage haben und die Dornwaͤnde an allen Orten benetzen, oder ob ſich trockene Plaͤtze dazwiſchen einfinden? So oft er aus einem Soolkaſten die Soole in das Siedſoolenbe⸗ haͤlter bringen laͤßt, muß er zuvorderſt deſſen Gehalt wiegen, und

dann nach dem Cub. Inhalt ausmeſſen, wie viel er davon einge⸗

laſſen hat, welches er ſich wohl mit Bemerkung des Dati zu no⸗ tiren, und nach Verlauf jeden Monats dem Oberaufſeher eine Spe⸗ eification von der eingeerndeten Siedſoole zu uͤberliefern hat. Ferner liegt ihm ob, einen dohnzettel uͤber die Gradirer alle Woche oder alle Monate(*) nachdem man die Auslohnung einrichten und vor⸗

nehmen will, dem Rentmeiſter zu behaͤndigen.

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(.) Ich halte die woͤchentliche Ans bohnum fuͤr beſſer, weil der arme Tagloͤhner nicht immer einen ganzen Monat warten kann.