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unverändert bleibt, ist weder ein in Bewegung, noch ein in
chemischer Zersetzung begriffener Rörper. Es wird hier also
schon deshalb gar nichts erklärt, weil keine Thatsache vor- handen ist, aus der eine andere als gesetzmässige Folge ab- geleitet werden könnte; aus welcher man also, auch vor der Erfahrung, den Erfolg mit mathematischer Genauigkeit vor- herbestimmen könnte. Hundert und tausend Bewegungen und chemische Zersetzungen eines Rörpers rufen aber in andern Rörpern keine Zersetzungen hervor, und warum grader diese es nicht thun, andere aber es thun, das ist's, was zu erklären wäre, dafür giebt aber L. ein leeres Wort, welches nichts erklärt und nichts begreiflich maeht, und nicht einmal etwas kennen lehrt, denn die meisten nackten Thatsachen waren schon vor L. bekannt. Dagegen wird durch die New- ton'sche Gravitation in unserm Sonnensystem nicht nur Viel, sondern Alles erklärt, so dass wir die Erfolge bis auf die Secunde Jahrtausende voraussagen können. Newton's Gravi- tation ist aber eine rationelle Hypothese, die Annahme einer nach bestimmtem specifischen Maass wirkenden chemischen Anziehungskraft zur Zeit noch eine empirische Hypothese und Liebig's„„in Zersetzung begriffener Rörper“ eine leere Fiction, die nur ein anderes Wort für dieselbe Sache giebt. Der Vorwurf der Unklarheit möchte hiermit wohl auf den
Urheber zurückfallen. Bei jedem einigermassen mit der Na-
turphilosophie und ihrer Sprache Bekannten war diese Ver- theidigung ohnehin überflüssig. „Die Lehre von der Wirkung der Contact-Rörper erklärt Sehleiden ebenfalls für nichtssagend; er hat aber gewiss ver- gessen, dass dieselbe nicht von Liebig, sondern von Mitscher- ich herrührt, von dem, nach einer andern Stelle, doch auch die gründlichen chemischen Erklärungen in Meyen's Theorie herkommen sollen. Liebig bezweifelt sogar die Contact-Wir- kung, weil uns noch kein anderer Fall bekannt ist, in wel- chem ein ruhender Rörper einen andern in Beme egung zu setzen vermöchte.“
Ich sollte denken, es kann Niemand meinen Anfsate . 1 3


