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Eiuen Beweis seiner Renntuiss in diesem Fache liefert
S. 29:„L. spricht sich in seiner Schrift auf das Entschie-
denste Fir die in Rede- stehende Ansicht der Naturerkenntniss aus, welche unter den Philosophen Aristoteles„ Locke, Con- dillace Bonnet, Fries u. A. m. mit ihm theilen. 4
VUnser lieber Fries protestirt feierlich gegen diese Zusam- meunlielas mit den allerheterogensten Elemenien, und jeder Einzelne der genannten Männer würde, wenn er noch lebte, dasselbe thun.
Hiier will ich nur noch die wenigen Slellen hervorheben, die mich besonders betreffen.
„Wenn E. findet, dass die Bewegung eines in Lerselung begriſfenen RKörpers sich einem andern, noch ruhenden mit- theilt, und dadurch auch dessen Zersetzung einleitet, so lehrt er uns eine schwierig zu beobachtende Erscheinung kennen;
und wenn er findet, dass dieser Fall häufig vorkommt, so spricht er ihn als Regel aus. Das Warum kann er eben 80 wenig angeben, als Lavoisier im vorhergehenden Fall. Wenn aber Sch. glaubt, dass die ebengenannte Theorie der Gährung von L. Nichts erkläre, während andere Theorien Viel er- klären sollen, so beweist dies, dass er über den Begriff, den er mit seinen Ausdrücken verbindet, vollkommen im Unkla- ren ist.“* b
Liebig lehrt uns hier gar nichts kennen, noch weniger eine Regel, die überall nichts Bedeutendes in der Wissen- schaft ist, so lange man etwas Anderes als ein ausnahmsloses Naturgesetz darunter versteht. Von Bewegung kann hier gar nicht als Erfahrung(als Thatsache) die Rede seyn, denn noch ist es Niemand gelungen, den chemischen Process anders als durch die mathematisch völlig unhaltbare Fiction(nicht Hypothese, wenn man den Ausdruck richtig anwendet) einer crassen Atomistik auf Bewegung zurückzuführen. Die Fahne einer Feder, welche den Chlorstickstoff zur Explosion bringt, ist aber weder ein in chemischer Zersetzung, noch ein in Bewegung begriffener Rörper; Schwefelsäure, die Stärke in
Zucker umwandelt und dabei selbst quantitativ und qualitativ
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