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Liebig sagt aber auch
S. 18.„Für jedes Volumen Rohlensäure, deren KRohlenstoff Bestandtheil der Pflanze wird, muss die Atmosphäre ein
gleiches Volumen Sauerstoff empfangen.“
L. sagt ferner, dies lasse sich durch Versuche beweisen
(auch quantitativ), und beruft sich dafür auf Saussure. Dieser
sagt aber ausdrücklich S. 45 der Uebersetzung von F. S. Voigt:„Es geht aus allen diesen Versuchen hervor, dass die Pflanzen, während sie Rohlensäure zersetzen, sich einen Theil des Sauerstoffs aneignen, der darin enthalten ist«; oder(ohne die Zersetzungshypothese) in allen Saussure'schen Versuchen wurde bedeutend weniger Sauerstoff ausgehaucht als Rohlenstoff eingenommen, ein Punct, der, wie mir scheint, von allen Chemikern und Physiologen bisher übersehen ist. 6.„Auf derselben Seite bespricht Sch. eine Bemerkung L.’s über die Form der Stärkekügelchen, welche dieser zu- fällig macht(was heisst das?), um zu erklären, dass das che-
mische Verhalten zweier sehr innig mit einander verwachsener
Rörper oft noch eine Trennung möglich mache, die durch andere Mittel nicht bewirkt werden könne. Bei dieser Ge- legenheit schlägt Sch. vor, abwechselnd über einander liegende Schichten von Wachs und Stärke, welche nach L.“s Vermu- thung in den Stärkekügelchen enthalten sein sollen, durch abwechselndes Auskochen mit Wasser und Aether aufzulösen. Jedem, der sich nur irgend mit solchen Versuchen beschäftigt hat, ist es bekannt, dass eine solche homöopathische Behand- lung(ein mir völlig unverständlicher Witz) der mikroskopi- schen Stirkeschichten nicht ausführbar ist.“«
L. sagt S. 35.„dass jedes Stärkekörnchen aus con- centrischen Schichten Wachs und Amylon besteht, von denen die eine und die andere(nämlich Schicht) sich gegenseitig sowohl vor dem Angriffe des Wassers als des Aethers schützen.“
Also die Amylonschicht wird deshalb nicht von Wasser aufgelöst, weil eine Wachsschicht darüber liegt, diese nicht von
Aether, weil eine Amylonschicht darüber liegt und so fort. Was ist 2 8


