Teil eines Werkes 
1 (1819) Erster oder theoretischer Theil. : nebst einem illuminirten Forstkarten-Schema und mehreren Tabellen.
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gleibt es dem Geometer überlaſſen, dergleichen ⁰eSenſänd ſo notuheeren und kennbar zu echnen, als es lim Geich ichkeis derſtasret.

Vor dem Zeichnen einer Karte e pat der Geometer das vafn nöthige ſrk⸗ und vöͤniig weiße Papier auf feine Leinwand kleben zu laſſen, und noch auſſerdem folgende Stücke zu beobachten: 1) Jede Karte ſoll ſo aufgetragen werden, das Norden oben iſt. Sollte aber Raum ge⸗

wonnen und die Platte kleiner werden können, wenn die Nordlinie etwas ſchief und nicht ſenkrecht auf der Baſis der Karte ſteht; ſo kann von der zuerſt gegebenen Regel a6ge wichen und die Zeichnung nach der Platte etwas gedreht werden.

2) Auf jeder Karte hat ber Geometer die Nordlinie und die Abweichung von der Bahrey Mit⸗

tagslinie ſehr richtig zu zeichnen.

3) Es ſoll auf jeder Karte der dazu gehörige eerjunate Maasſtab und ein oder ganzer

Decimal⸗Schuh von der zur Meſſung gebrauchten Kette vollkommen richtig gezeichnet werden.

4) Auf jede Karte iſt das verordnete Schema zur Bezeichnung der Holzarten, des Bo⸗ dens und der periodiſchen Wirthſchaftstheille zu zeichnen, und es iſt, in einer

beſondern ganz einfachen Umfaſſung, der Name des Forſtes, die Oberförſterey und Oberforſt⸗ meiſterey, zu der er gehört, und die Größe der darin gelegenen nutzbaren und nicht nutz⸗ baren Waldfläche anzugeben, und jigleich zu bemerken, von wem und wann der Forſt ge⸗ meſſen worden iſt.

5) In ſo ferne mehrere einzelne Walddiſtrikte nahe bey einander liegen, und auf ein Blatt gezeichnet werden können; ſo müſſen ſie in ihrer wahren Lage aufgetragen werden. Sollten

die einzelnen, zu einem Forſte gehörigen, Diſtrikte aber ſehr weit auseinander liegen, und in ihrer wahren Lage nicht kartirt werden können, ohne das Kartenblatt ſehr groß zu neh⸗ men; ſo hat der Zeichner jeden Diſtrikt mit einer beſondern Umfaſſung einzuſchließen, den Diſtrikt ſelbſt aber ſo aufzutragen, daß die auf der Karte befindliche Nordlinie für jede ein⸗ zelne Zeichnung genau paßt, folglich ſo wie der Maasſtab gemeinſchaftlich iſt.

6) Zu jeder Special⸗Karte ſoll kein größeres Blatt genommen werden, als 4 Fuß lang und

2 ½ Fuß breit. Sollte aber die ganze Zeichnung auf eine ſolche Platte nicht gebracht werden können, und noch viel mehr Raum erforderlich ſeyn; ſo iſt die Zeichnung auf eine ſchickliche Art auf mehtere Blätter zu vertheilen.

Die red ucirten Special⸗ Karten, welche vor die Forſtbeſchreibungen gehunden wer⸗

den, ſollen, wo möglich, nicht hoͤher oder breiter, als der Folioband einer Forſtbeſchreibung Bb 2 ſeyn⸗