Teil eines Werkes 
1 (1819) Erster oder theoretischer Theil. : nebst einem illuminirten Forstkarten-Schema und mehreren Tabellen.
Entstehung
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8 Bey meinen vielen Waldmeſſungen, die ich vormals gemacht habe, benutzte ich ein zuſammengeſetztes Inſtrument, das mit tinemn dioptriſchen Perſpective verſehen war, mit vielem Vortheile, und bediente mich zuweilen in einem Tage bald des Aſtrolabs, bald der Scheibe, bald des Meßtiſchgens, und bald der Bouſſole, ſo wie mir ein oder das andere Inſtrument die grötzten Vortheile gewährte. Kurz, man

laſſe dem Geometer freye Wahl des Inſtruments.

Er wird ſich dann ahnehin eins anſchaffen müſſen,

womit er alle Operationen machen kann, die er nach dem Inhalte ſeiner Inſtruction machen muß. Ein Mann, der bisher Proben ſeiner Geſchicklichkeit in geometriſchen Arbeiten geliefert hat, muß nothwendig mit einem guten Inſtrumente verſehen ſeyn; ſonſt würde er das nicht haben leiſten können.

3) Ueber die Gegenſtände, welche der Geometer aufnehmen und auf

die Karte zeichnen ſoll.

Wenn eine Waldmeſſung Vortheil gem rähren, und beſonders auch bey der darauf folgenden Forſt⸗ taxation brauchbar ſeyn ſoll; ſo muß der Geometer folgende Gegenſtände genau meſſen und aufzeichnen:

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die Umfangslinien des Waldes, mit allen Winkeln und Grenz oder Maakzeichen, als Steinen, Hügela, Gräben, Rainen, Kreuz⸗ und Lochbäumen, Pfählen, Flüſſen, Bächen, de Whe ſonſt die Gegenſtände Namen haben können, die man zur Bezeichnung der Grenzlinien oder nur zur Bezeichnung der Winkelpunkte in der Grenzlinie, gebraucht oder dazu angenommen hat.(*)

Hat der Geometer auf der formularmäßigen Karte wovon nachher gehandelt werden ſoll zu bemerken: die auſſerhalb des Waldes auf die Grenzlinie ſtoßenden Gtundſtücke, und alle in oder nahe am⸗der Grenzlinie befindliche, merkwürdige, unbewegliche und dauer⸗ hafte Gegenſtände, als Felſen, Brunnen, u. d. gl.

Muß die Grenze eines jeden Jagens, oder eines jeden Walddiſtriktes aufgenommen und auf die Karte gezeichnet werden. Sellten aber zwey oder mehrere Walddiſtrikte durch ein oder das andere Unterſcheidungszeichen bisher nicht beſtimmt von einander getrennt, ſondern gleichſam in einander verwachſen geweſen ſeyn; ſo muß ſie der Geometer nach der Anwei⸗ ſung des revierkundigen Forſtbedienten, ohne weitere Umſtände, mit geraden Linien begren⸗ zen, und dieſe angenomwenen Linien im Walde dauerhaft verplöcken. Auf die Special⸗ Namen der kleineren Plätze in dieſen Diſtrikten hat er aber keine Rückſicht zu nehmen.

In jeden Diſtrikt hat der Geometer die Figur der darin beftndlichen Berge oder Abhänge ſo deutlich und richtig, als möglich, zu zeichnen oder zu ſchraffiren, und den General⸗

Namen deſſelhen, oder wenn es ein numerirtes Jagen iſt, die Nummer deſſelben zu ſchreiben. * 5)

5 dar 9*) Die dauerhafteſten Grenzzeichen ſind die Steine, wenn ſie aus feſter Maſſe beſtehen und nicht verwittern. Aille deeehhs z2 zeichen ſind entweder der Verändsrung mehr dder weniger unterworfen, oder ſie beſtimmen die Grenzlinie wenis.