Teil eines Werkes 
1 (1819) Erster oder theoretischer Theil. : nebst einem illuminirten Forstkarten-Schema und mehreren Tabellen.
Entstehung
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1) Ueber dbie Auswahl und Beſtimmung des Maalet zu den Balo. meſſungen.

Wenn die Meſſung aller Forſte in einem Lande deſchloſſen iſt, ſo muß unterſucht werden, ed bey den bisher ſchon vollzogenen Flächenmeſſungen, beſonders aber bey allsnfalls ſchen gemachten richtigen Waldmeſſungen, einerley Maas und was für eins gebraucht worden iſt? oder ob zu den Meſſungen in jeder verſchiedegen Gegend des Landes auch verſchiedene Maaſe bey den Landmeſſungen bisher Statt ge⸗

kunden haben

Iſt ein allgemeines oder Norm al⸗Maas ſchon vorgeſchrieben, 327 ſind ſchon beträͤchtliche Wald⸗ flächen mit eineyley Maas richtig gemeſſen, ſo daß dieſe Meſſungen und Karten bey der Taxation zum Grunde gelegt werden können; ſo muß ein ſolches, entweder gef fetzmaͤßig vorgeſchriebenes, oder nur bishee am meiſten gebrauchtes, Maas für alle Forſtmeſſungen beybehalten und ſein künftiger Gebrauch geſetz⸗ mäßig verordnet werden. Iſt hiagegen bisher in jedem kleinen Landestheile bey den Flächenmeſſungen überhaupt ein verſchiedenes oder beſonderes Maas gebraucht⸗worden, und ſind auch die allenfalls ſchon vor⸗ geweſenen, ſouſt richtigen, Forſtmeſſungen mit verſchiedenen Maaſen vollzogen worden; ſo muß für alle kuͤnftigen Flächenmeſſungen, oder wenigſtens für die künftigen Waldmeſſungen im ganzen Lande, ein ge⸗ wiſſes Maas angenommen, und dieſes zu einem Normal⸗Maaſe geſetzmäßig vorgeſchrieben werden, um eine allgemeine Gleichförmigkeit zu bewirken, ohne welche die bey den Dirretionsſtellen noͤthigen Ueber⸗ ſichten und Vergleichungen auſſerordentlich erſchwert werden.

Da in Deutſchland wahrſcheinlich niemals ein allgemeines Maas einzgeführt werden wirb, und die Umſtände ſehr oft nicht einmal zulaſſen, daß nur in mänchem kleinen Theile von Deukſchland für alle Flächenmeſſungen ein gleiches Maas vorgeſchrieben: werden kann; ſo iſt die Auswahl eines

allgemeinen Maaſes für die Waldmeſſungen mit keinen Schwierigkeiten derknüpft. Sie kann ganz will⸗

kührlich ge ſchehen. Doch würde ich rathen, ein ſolches Maas zu wählen, das zwiſchen allen im Lande

gebräͤuchlichen Magſen das Mittel haͤlt, damit keine allzu große Differenz zwiſchen dem neuen Mald aate and den äfteren Flächenmanſen Statt finde.

Hat man nun die Länge eines Schuhes, welcher bey allen khnftigen Waldmeſſungen gedkaucht werden. ſoll, beſtimmt, und öhat man nech uͤberdem feſtgeſetzt, daß z. B 6 ſolcher Schuhe eite

Ruthe ausmachen, und daß 160 folcher Quadrat⸗ RNurhen ein Morgen genannt

werden ſollen; ſo muß ein Zehntheil von der ſechzehn ſchuhigten Ruthe, oder ein Decimal⸗Schuh dowon, fehr richtig auf eine nicht zu dünne Meſfi ingplatte getragen, und mit der gewöhnlichen Eintheilung in Zolle, Linien und Steuppel, aufs⸗ genauefle in dieſe Platte geſtochen werden. Ven dieſem

Rermal⸗Maaſe ſind einige, und nach Verhältniß der Größe des Landes, mehrere Exemplare zu 88 B 2 ber⸗