gelenk gegen und von mir sehr et worden. Man das Pferd auf die eite nieder, und ges frei augäng- 2n Hiuterfuls nit les oben liegeuden nan an den hiuten die Haare auf der 2 glatt, und unter- dde Vene am oben elben deuilieh sicht. man mit einen ge- Sprunggeleuts ur aof das bune Lal- TZoll luge Wude obere Oeäbohg an
a Zoll us lA es Schenbelheins
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gernagel leicht Eindrücke in denselben machen kann. Hierauf legt man das Pferd nieder, so, daſs der kranke
Fuſs nach oben zu liegen kommt, und bindet denselben so aus, daſs das Schienbein mit seinem obern Ende auf
das Schienbein des entsprechenden andern, oben liegen- den Fuſses, festgebunden wird und das ganze Fessel-
bein frei über diesen andern Fuſs hervorragt. Nun
macht man mit einem geballten Bistouri an der hintern Seite des Faſses unmittelbar in der Mitte über den Bal-
len, einen etwa ³“ langen Queerschnitt durch die Haut
bis ins Zellgewebe, setat in diese Wunde die Spitze der oben bezeichneten krummen Haarseilnadel, und schiebt dieselbe in der Richtung vorwärts und nach der Sohlen- fläche des Hufes hin, daſs sie den Horustrahl an seinem vordern Drittel oder in der Nähe der Spitze durchbohrt. Nun lüftet man die Stellschraube des Handgriffes, ent- fernt den Letztern, zieht das Band in das Oehr der Nadel, ergreift dann die Letztere au ihrer Spitze, zieht
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sie vollends durch den Strahl und das Band uach, wor- auf man die Nadel abnimmt, und hierauf die Enden des Bandes so zusammenbindet, daſs man zwischen ihm und dem Strahl einen 3 Queerfinger breiten Raum läſst. Weil das Horn des Strahls, vermöge seiner Elasticität„ sich um das Band fest zusammenzieht, und hierdurch später der freie Abfluſs des Eiters durch die untere Oeffnung gehindert wird, so ist es aweckmäfsig, sogleich diese Oeffnung mit einem Lorbeerblattmesser etwas zu erwei- tern, was am besten geschieht, indem man den vordern und hintern Wundrand gegen 2“ tief einschueidet. Die Nachbehandlung besteht in Fuſsbädern von warmem Wasser, täglich 2mal, während ¼— ½ Stunde. Nach 10 Tagen wird das Band auf gewöhnliche Weise ent- fernt, worauf die Heilung beim Fortgebrauch der Fufs- bäder in 6— 8 Tagen erfolgt. Widrige Zufälle sind bisher niemals beobachtet worden. i Sal
VII. Das Adenlassen oder Blutlassen.
§. 15.
Das Aderlassen besteht in der kunstmäſsigen Bröff- nung eines Blutgefäſses und in dem hierdurch bewirkten Abfluſs einer gewissen Quantitàt Blutes, in der Absicht, Krankheiten zu heilen oder auch ihnen vorzubeugen. Die Operation wird an Blutadern(Venen), oder auch an Pulsadern(Arterien) unternommen. Die Blatader- eröffnung(Phlebotomia, Venuesectio) ist die gewöhn- lichste Art ihrer Ausführung; das Aderlassen an den Ar- terien(Arteriotomia) geschieht dagegen sehr selten. Man unterscheidet das Aderlassen, oder eigentlich die mit dem Aderlals verbundene Blutentziehung, auch noch in ein allgemeines und in ein örtliehes. Er- steres geschieht immer aus gröfsern Blutgefäſsen, und in der Absicht, eine Umstimmung in der Energie und in der Thätigkeit des Körpers überhaupt, namentlich aber des Herzens und der groſsen Gefäſse, herbeizu- führen, während der örtliche Aderlafs nur eine Entlee- rung des angehäuften Blutes in dem Theile, an welchem der Aderlaſs eben ausgeführt wird, bezweckt. Obgleich Letzteres allerdings geschehen kann, so ist doch nach physiologischen Begriffen eine blos örtliche Wirkung einer Blutausleerung nicht anders annehmbar, als dafs man die Ausleerung von stockendem Blut aus den Haargefäſsen eines einzelnen Theils hierunter versteht. Denn immer
wird der Verlust von Blut, je nach der Gröſse dessel-
ben innerbhalb einer bestimmten Zeit, auch auf den Kör- per im Allgemeinen zurückwirken, die Ausleerung mag
aus gröſsern oder aus kleinern Geſälsen bewirkt sein.
84 1§. 16. 1
Das Aderlassen ist eine der ältesten Operationen in der Thierheilkunde; denn schon die alten griechischen Schriftsteller sprechen von demselben, als von einer be- kannten Sache. Die Operation soll zuerst den wilden Pferden abgesehen worden sein, welche sich angeblich oft mit den Zähnen die in der Haut oberflächlich liegen- den Adern zerbeifsen„ und dadurch eine Blutentleerung Die Beobachtung zeigt jedoch, dals zwar bei Pferden von manchen edlen Ragen und die mit feiner Haut versehen sind, wie namentlich bei den Siebenbür-
bewirken.
gischen, Moldauschen, Russischen u. s. w. oft, beson- ders im Sommer, Berstungen der Hautvenen erfolgen, daſs dies aber ganz ohne willkürliche und absichtliche Mitwirkung der Thiere geschieht.— Beschreibungen der Operation in ihrer Ausführung finden sich erst gegen Ende des aheeuden Jahrhunderts, von Lafosse, Chabert*) u. A.; in neuerer Zeit hat sie namentlich Schwab**), Vatel t) und Dieterichs 41 be- schrieben. 8 wWN 9 §. 17.(aslam Die Operation des Aderlasseus ist in Kranlebeiteg,
die wesentlich mit Blutreichthum überhaupt, oder mit zu groſsem Reichthum des Blutes an Cruor und Plastizität, oder die mit Turgescenz, mit Congestionen, und mit Stockungen des Blutes verbunden sind, daher besonders bei sthenischen Entzündungen, an allen unsern Haus- thieren indizirt. Die hierau benutzten Blutgefäſse müs- sen im Allgemeinen folgende Eigenschaften besitzen: sie sollen sichtbar oder fühlbar, ohne Verletzung wichtiger Theile leicht zugänglich sein, deshalb oberflächlich lie- gen, auch grofs genug sein, um sicher getroffen zu werden und zugleich um eine grofse Menge Blutes in kurzer Zeit von sich zu geben; und endlich, sie müs- sen sich leicht wieder verschlieſsen lassen. Solche Blutgefaſse sind bei Pferden hauptsächlich: die Drossel- venen, dann die Sporadern, die Vorderschenkelhautve- nen, die Fesselvenen und die mittlere Schweifvene;— beim Rindvieh die Halsadern oder Drosselvenen, die Bauchdeckenvenen oder die sogenannten Milchadern, die Vorarmsvenen und die Ohrvenen;— bei Schaafen die Halsvenen, die Gesichtsvenen oder sogenannten Licht- adern, die Vorarmsvenen und die Hiuterschenkelhaut- venen;— bei Schweinen die Unterzungenvene oder Froschader, die Ohrvenen und die Vorarmsvenen;— bei Hunden die äufseren Halsvenen, die Vorarmsvenen
*) Instruct. et observ. sur les malad. des anim. domest. Anné 1792. 2de Edit. p. 57 etc.
*) Taschenb. d. Pferdekunde. München. 3tes Bdch. 1819. S. 186,
) Handb. d. Thierarzneik. Deutsch v. Pestel. 2ter Bd. ite Ab- theil. Leipz. 1839. S. 250.
†t) Handb. d. Vet.- CMrurgie, und Tlandh. d. Vet.- Akiurgie, Berl. 1842. S. 22.
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