degung geſehen durch äͤne Men⸗ 1 de nict gan genau angeben
as die kleinern anbetrift, in ihr verſhieden gefunden vr da ſelten von dem rnlt 4 n egt man gemeiniglich fünf u/ wiewohl auch andere eine we ung ſind ſie mit Recht als Strit velche die Knochen nach verſchie⸗ ewegen. Diejenigen Muskeln, ürkung unterſtuüzen, nennt man eaber auf eine einander zuwider egengeſezte Maskeln.
nd eigne Wuͤrkung des Muskels hung ſeines mittlern Theils, wo⸗ * Enden näher an änander kom⸗ tilere Theil anſchwillt, auch härter jeſe Veraͤnderung der Muskeln iſt Mahler und Bildhauer vor Augen n Werken das Gepraͤge der Na⸗ 1. Auf welch eine Art es unter⸗ Muskel auf Verlangen des Wil⸗ t, iſt uns noch undekannt. Ales, mnis der Natur errathen können, har durch Einflus des markichten the. Mehrers hiervon kann man Schriften und im Iſenflamm“)
zandlung vicht ſowohl fuͤr Küͤnſt⸗ vielweniger für Meiſter in der für Anfänget in derſelben beſtimmt en Saͤze von der Muskellehre ge⸗ 6 völlig der Meinung des Herrn i Nerven und Blutgefaſe meiſtens funmt werden/ welches ſo wie
in bef :, alſo beſonders in der Wundakz⸗
groſer Wichtigkeit ſind; ſo bet iin haft und Wundarzneikunſt iih ſalbſt bekannt zu machen/ we er Nichtung ilter Fübern
* —
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brarum muſcularium ſitu et progreſſu cognitio ſolida admo- dum neceſſaria eſt.
Tironibus rei anatomicae et chirurgicae multum utilita- tis praeſtabunt ſcripta infra nominanda*): cuius autem intereſt, ut ad perfectam abſolutamque myologiae adſpiret notitiam, illi, ſi ſuffecerit ſumtibus, et latinos libros intel- ligat, ſatagent ſequentia opera ſplendida**).
De muſculis ſbeciatim. Muſculus frontalis, ſeu Epicranius Albini. (Tab. II. A. A.)
Principium: apophyſes orbitales internae ofſis frontis.
Progreſſus: ſurſum tendit, ad regionem ſuturae coronalis usque; fibrae illius a ſe invicem verſus exteriora recedunt.
Finis: in cute frontis; ſimulque calvam expanſione apo- nevrotica, muſculis occipitalibus demum implantata, ob- ducit.
Actio: cutem frontis corrugat.
Muſculus temporalis, ſeu Crotaphites. (Tab. II. Tab. III. B.)
Principium: ſemicirculare in externa frontis parte, oſſe
parietali, parte temporum ſquamoſa, et in ala maiori oſſis cuneiformis.
Progreſſus: ſub oſſe zygomatico, cuius totam foſſam
implet, deſcendit.
Finis: robuſto ſatis tendine apophyſi acutae coronoi- deae maxillae inferioris inſeritur.
Attio: maxillam inferiorem ad ſuperiorem adducit, un- de maſticationi inprimis famulatur.
Muſculus orbicularis palpebrarum. (Tab. II. C. C.)
Principium: apophyſis naſalis ſuperior maxillac ſupe- rioris, ſive canthus oculi internus.
Progreſſus: oram ſuperiorem et inferiorem orbitarum circumeundo, duos quaſi arcus repraeſentat.
Finis: poſtquam circumcirca cavum oculi oſſeum am-
büt, prope cius principium, more ſphincterum, terminatur.
Mctio:
ſchwuͤre„Abſezen der Glieder, Bruͤchen und dergl. deutliche Begriffe von dem Lauf der Muskelfibern zu einer gluͤklichen Operation allerdings vieles beitragen.
Vor Anfaͤnger in der Zergliederungs⸗ und Wundarz⸗
neikunſt ſind folgende Buͤcher zum Nachleſen von guten Nu⸗
zen*): wem es aber um eine volkommene und feine Kennt⸗ nis der Muskellehre zu thun iſt, dem kann man, in ſo fern er der lateiniſchen Sprache maͤchtig iſt, folgende groͤſere und theure Werke empfehlen**).
Von den Muskeln insbeſondere.
Der Stirn⸗Muskel. (Tab. II. A. A.) Urſprung: an den innern Augenfortſaͤzen des Stirn⸗ beins. Fortgang: gerad aufwaͤrts, bis zur Gegend der Kron⸗ nath, wo er ſich ſpaltet und nach auswaͤrts beugt.
Endigung: in der Haut der Stirne, dabei uͤberzieht er den Hirnſchedel durch eine flechſichte Ausſpannung, die ſich endlich in den Hinterhaupts⸗Muskeln verliert.
Wuͤrkung: er macht die Haut an der Stirn runzlicht.
Der Schlafbein⸗Muskel. (Tab. II. Tab. III. B.)
Urſprung: iſt halbzirkelfoͤrmig am aͤuſern Theil des Stirnbeins, am mittlern Theil des Seitenbeins, am ſchup⸗ pichten Theil des Schlafbeins, und an dem groſen Fluͤgel des Keilbeins.
Fortgang: herunterwaͤrts unter dem Jochbein, deſſen ganze Hoͤle er ausfuͤllt.
Endigung: durch eine ſtarke Flechſe an den ſcharfen Kronfortſaz des untern Kinnbakens.
Wuͤrkung: er zieht den untern Kinnbaken herauf an den obern, und dient daher beſonders beim Kaͤuen.
Der Schlies⸗Muskel der Augenlieder. CTab. II. C. C.)
Urſprung: an dem Naſenfortſaz des obern Kinnba⸗ kens, oder im innern Augenwinkel.
Fortgang: am obern und untern Rand der Augen⸗ hoͤle, und macht gleichſam zwei Bogen.
Endigung: nachdem er ganz um die Augenhoͤle herum gelaufen iſt, endigt er ſich wieder bei ſeinem Anfang, nach
Art aller Schliesmuskeln.. — Wuͤr⸗
*) Gottfr. Wilh. Muͤller XII. Kupfertafeln, welche die meiſten kleinern und zarten Maͤuslein an dem menſchlichen Koͤrper vorſtellen. Frankf. und Leipz. 1755. 4. Aug. Schaarſchmidt myologiſche Tabellen. Frankf. und Leipz. 1754. 8.
**½) Bern. Siegfr. Albini hiſtoria maſculorum hominis. Leidae Batav. 1734. 4. c. figg. eiusd. Tabulae ſceleti et muſculorum cor- poris humani. ibid. 1747. fol. max. mit dieſem koſtbaren Werk iſt zu verbinden: Eduard Saudifort Deſcriptio muſculorum hominis. Leidae 1780. 4. Petri Berretini tabulae anatomicae, edit. a Caietano Petrioli, Rom. 1741. fol. Io. Alph. Bo- rellus de motu animalium. Voll. II. Hagae Comit. 1743. 4. lo. Brovvne Myographia nova. Lugd. Bat. 1687. fol. Wil- liam Cowvper Myotomia reformata, etc. Londin. 1724. fol. mai. W'yer. Guil, Muys muſculorum artificioſa fabrica. Lugd.
Bat. 1751. 4. mai.


