dformigen Knorpel, d zuweilen zwei Spi⸗ her entſtanden, weil nd einen Dolch geoſe
lage aller Knochen des dieſen de untern Glied ligen Bein worauf ii⸗ ch aus den ungenann⸗ ir zwei ſind, ohgleich nterſchiedenen Stiken und groͤſere Theil das nd hintere das Weich⸗ der das Schos⸗ oder
t man wie bekant die dern, dieſe die Untern in ſich das Schlüſſch den Vorderarm, der im Spindelknochen be⸗ min die Handwurzel, jeilt wird.
kleinen und unebenen ſtehen. Die obere 1 der Vorderarmkno⸗ nach den Knochen der iſen 1. das Schifför⸗ , 3. das Keilförmige
ihre ſind F. das un⸗
aas pyramidenfoͤrmige der koͤpfichte, und d.
„die wegen ihrer meh⸗ en haben, ſondern nur nger bis zum kleinſten
und durch die bloſe
t jeder drei beſondre Ordnungen eintheil⸗ undknochen anſtöſt 6 n beiden iber berhill⸗
Gliedmuſen/ als 8
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Tarſus ſeptem formatur ofſibus, ardtiſſime quidem, ſed non eodem ordine, ut in carpo, cohaerentibus.
Nominantur I. aſtragolus, ſeu talus, 2. Calcaneum, 3. os naviculare, 4 cuboideum, 5. cuneiforme magnum internum, 6. cuneiforme medium, et 7. cuneiforme ex- ternum.
Metatarſus quinque inſtructus oſſfibus, quae quoad ſtru- Kturam et figuram rcliquis oſſibus fiſtuloſis haud diffumilia ſunt, unum quodvis horum digitum pedis ſuffulcit.
Digiti quinque pedis quatuordecim habent oſſa diſtincta, quilibet tribus oſſibus componitur, excepto pollice, ex du- obus tantum conſtante.
De ofſiculis ſeſamoideis ut et de oſſium coniunctione infra notatu praecipue digna commemorabuntur.
Ceterum tirones ex ſequentibus ſcriptis uberiorem no-
titiam conſecuturi ſunt*); Qui autem ad huius ſcientiae
ampliorem cognitionem adſpirare cupit, latinaeque linguae eſt gnarus, illi commendanda ſunt egregia opera ſequentia, at ſumtuoſa**).
De oſſibus ſpeciatim.
Progrediar ad ſingulorum oſſium conſiderationem, et ordinem iam receptum ſequar, capitisque oſſa primum de- ſcribam, ea tantummodo ſuppeditando, quae magni mo- menti et artis anatomicae tironibus ſcitu maxime ſunt ne- ceſſaria.
Os frontis.
Nomina varia: os coronale, ſincipitis.
Situs: in anteriore cranii parte, quam frontem appel- lant(Tab. V. fig. 1. 2. 4. 5. G. A.).
Eigura: in ſuperiore parte quaſi ſemicircularis, in infe- riore magis plana horizontalis, et diverſae craſſitiei.
Diviſio: in adultis ut plurimum conſtituit unicum os; in infantibus contra, mediante ſic dicta ſontanella(Tab. V.
fig. 2. a.), in medio finditur, fere ad naſum usque, in ſe-
nibus autem obliteratur ita, ut rariſſime veſtigium diviſionis
maneat(Tab. V. fig. 2. b.).
Facies: externa ſuperficies perpolita convexa, interna concava eſt; ſuprema pars infantibus fontanella, adultis ſummus vertex vocatur; pars inferior interna ad baſin cra-
nii,
Die Fuswurzel beſteht aus ſieben Knochen, die ganz dicht beiſammen aber nicht in ſolchen Reihen liegen, als wie jene in der Handwurzel.
Sie heiſen 1. das Sprungbein, 2. das Ferſenbein, 3. das Schifbein, 4. das Wuͤrfelbein, 5. das innere groſe Keilbein, 6. das mitlere Keilbein, und 7. das gegen auſen liegende Keilbein.
Der Mittelfus enthaͤlt fuͤnf Beine, die in ihrem Bau den uͤbrigen Roͤhrknochen aͤhnlich ſind, und wovon jedes die Glieder einer Fuszehe unterſtuͤzt.
Die fuͤnf Fuszehen enthalten zuſammen 14. beſondre
Knochen, wovon jede aus dreien, die groſe Fuszehe aber nur aus zweien beſteht.
Von den Gelenkbeinchen und der Verbindung der Kno⸗ chen unter ſich wird weiter unten das nöthigſte beigebracht werden. 3
Übrigens koͤnnen Anfaͤnger noch aus folgenden Schrif⸗ ten weitlaͤuftigre Kentnis in der Knochenlehre erhalten*); wer aber einen ſehr genauen und vollſtaͤndigen Unterricht in dieſer Wiſſenſchaft zu erhalten wuͤnſcht, und die lateiniſche Sprache innen hat, dem ſind folgende koſtbare Werke zu empfehlen**).
Von den Knochen insbeſondre.
In Betrachtung der einzelnen Knochen werde ich die
vorige Ordnung beibehalten, und die Knochen des Kopfs
zuerſt beſchreiben; uͤberhaupt aber mich nur auf das wich⸗
tigſte und was einem Anfaͤnger in der Zergliedrungskunſt beſonders zu wiſſen nuͤzlich iſt, einſchraͤnken.
Das Stirnbein.
Verſchiedene Namen: Kronbein, Vorderhauptsbein.
Lage: am vordern Theil der Hirnſchale, den man die Stirn nennt(Tab. V. fig. 1. 2. 4. 5. 6. A.).
Geſtalt: oberwaͤrts halb zirkelrund, unterwaͤrts aber mehr grad und von verſchiedner Dicke.
Eintheilung: bei Erwachſenen gewoͤhnlicher weiſe nur ein einziger Knochen; bei Kindern hingegen durch das Blaͤtt⸗ chen(Tab. V. fig. 2. a.), oder die ſogenannte Fontanelle in der Mitte bis faſt herunter auf die Naſe geſpalten, wovon man aber bei Erwachſenen nur ſehr ſelten eine geringe Spuhr warnehmen kann(Tab. V. fig. 2. b.).
Gegenden: die aͤuſere ſehr glatte Oberflaͤche iſt erha⸗ ben gewoͤlbt, die innere ausgehoͤlt; den obern Theil, wo bei Kindern die Fontanelle iſt, nennt man bei Erwachſenen den Wirbel; der untere und inwendige Theil hilft die Grund⸗
faͤche
*) C. E. H. Knackſtedts Oſteologie, oder Beſchreibung der Knochen des menſchlichen Koͤrpers, zum Gebrauch der ſich in der Zerglie⸗ derungskunſt uͤbenden. Braunſchweig 1781, 8. Alex. Wonros Knochenlehre ꝛc. aus dem engliſchen uͤberſezt durch Carl. Chriſt. Krauſe. Leipz. 1761. 8. Gottfr. Wilh. Muͤller XXIV. Kupfertafeln, welche die Knochen des ganzen menſchlichen Koͤrpers vor⸗ ſtellen. Frankf. am Mayn 1749. 4. Aug. Schaarſchmidis oſteologiſche Tabellen. Frankf. u. Leipz. 1754. 8. Joh. Chriſt.
Thedens Unterricht fuͤr die Unterwundaͤrzte bei Armeen. Berlin 1778. 8. 2te Auflage. Joh. Gottl. Walters Abhandlung von
troknen Knochen ꝛc. Berlin 1763. 8. mit Kupf.
**) Bernh. Siegfr. Albini Tabulae oſſium humanorum. Leidae 1753. fol. max. eiusd. icones offium foetus humani, cet. ibid. 1737. 4⸗ Chriſt. lac. Trevv tabulae oſteologicae, altera columna latine, altera germanice deſcripta. Norimb. 1767. fol. max. cum figg-
aen. et colorat.
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