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ann wird ein geschlosseleeh
bstehendes Hufeiseu auige- angelegt, liernacl ds n- HBand abgenommen und eir Nang eingeleitet.
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dem lorbeerblattförmigen Messer weggenommen, und die Ränder verdünnt und geebnet werden.
Auſserdem ist zum Schutz der ausgeschnittenen Stellen gegen Druck und gegen eindringenden Schmutz in den meisten Fällen ein entsprechender Beschlag, am besten mit einem sog. geschlossenen Hufeisen, oder mit einem Hufeisen mit Nebenstollen nöthig. Dasselbe muſs bis über die Ballen hinwegstehen und so aufliegen, daſs die Stelle der Steingalle von dem Eisen nicht berührt werde.
Zu diesem Zwecke richtet man entweder das Letztere
durch sogenanntes Abkröpfen nach unten ab, oder, man schneidet die Trachtenwand an der leidenden Seite etwa 3— 4 Linien mehr nieder als an der gesunden Seite
und läſst dabei beide Arme des Eisens in gerader Rich- tung.— Besteht noch Entzündung mit der Steingalle,
so ist anhaltendes-Kühlen des Hufes und Schonung des Thieres erforderlich, welche Behandlung man auch selbst da, wo schon Eiterung eingetreten ist, durch mehrere Tage fortsetzt. Später ist jedoch bei der letztern die Behandlung nach der in dem Geschwür sich zeigenden Thätigkeit einzurichten. Bei Abscessen an andern Stellen des Hufes, na- mentlich an der Sohle, und eben so bei Ergieſsungen
von Serum und Jauche zwischen die Horn- und Fleisch-
sohle, z. B. bei dem sog. Verschlag, ist das Ausschnei- den des die Flüssigkeit bedeckenden Horns, die Verdün- nung der Ränder, und die weitere Behandlung ganz in der angegebenen Weise erforderlich.
Die Wunden an der Hornsohle und am Strahl, wel- che durch das Eintreten von Nägeln, Knochen u. dergl. entstehen, verlangen gleichfalls in der ersten Zeit eine Verdünnung des Horns auf etwa einen halben Zoll nach allen Seiten um die Oeffnung, und aufserdem die An- wendung kalter Fuſsbäder. Besteht die Vermuthung, dafs der verletzende Körper abgebrochen und seine Spitze in der Wunde zurückgeblieben ist, so nimmt man die dünn geschnittenen Ränder etwa 3 Linien breit im Um- fange der letztern ganz fort, erweitert die Wunde in der Fleischsohle oder im Fleischstrahl angemessen, sucht den fremden Körper mit der Sonde auf und entfernt ihn mit der Pinzette.— Ist in solchen Wunden schon Ei- terung eingetreten, so nimmt man die vorher dünn ge- schnittenen Hornränder so weit, wie dieselben von der Fleischsohle getrennt sind, mit Hülfe des Rinn- und des lorbeerblattförmigen Messers weg. Das, bei gleich-
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zeitiger Verletzung der Hufbeinsbeugesehne, von einigen Thierärzten empfohlene Einschneiden dieser Sehne habe ich niemals für nöthig befunden.
Die übrige Behandlung dieser Wunden richtet sich nach der in ihnen bestehenden Thätigkeit.
Wenn man nach den vorstehenden Regeln verfährt, wird man das Wegunehmen der ganzen Hufsohle oder das sogenannte Sohlenausreifsen höchst selten nôthig haben. Die Anzeige hierzu findet sich nur da, wo die
Hornsohle(eben so der Hornstrahl) gröfstentheils oder
überall durch Eiter oder Jauche von der Fleischsohle und dem Fleischstrahl getrennt ist. Leidet nur ein Fuſs, so kann das Pferd hierbei stehen, im entgegengesetzten Falle aber muſs es niedergelegt und der Fufs auf be-
kannte Weise ausgebunden werden. Man schneidet dann
entweder die ganze Sohle mit dem Wirkmesser recht dünn und an einer Stelle völlig durch, und von dieser Stelle aus nimmt man mit dem lorbeerblattförmigen Mes- ser einen Theil nach dem andern von der Sohle bis zu den Wänden weg; oder: man verdünnt die Sohle mä-
sig, die Seitenfurchen des Strahls aber recht sehr,
schneidet die erstere an dem innern Rande der weiſsen Linie rund herum, und eben so jene Furchen, mit dem Rinumesser völlig durch,— beugt dann die Sohle mit der Hauklinge oder mit der Haarseilnadel an einer Stelle in die Höhe, ergreift sie mit der Zange oder mit einer starken Pinzette, zieht sie nach den Fersen zu von der Fleischsohle ab und trennt etwa adhärirende Stellen mit dem Lorbeerblattmesser.
Nach geschehener Reinigung der Fleischsohle ver- bindet man mit einem dicken Polster von glattem Werg und mit Leinwand, oder, man legt ein Hufeisen auf den Tragerand der Wand, bedeckt die Sohle mit Werg und hält dies mit passend geschnittenen Holzspähnen, welche queer über zwischen das Eisen und das Werg geschoben werden, fest. Man hält das Thier ruhig und verbindet weiterhin mit gelind austrocknenden Mitteln, z. B. mit einer Auflösung von Zincum oder Cuprum sulphuricum. 8
Früher wurde das Ausreifsen der Sohle, besonders von Lafosse und andern französischen Thieräraten, als ein Hülfsmittel bei den verschiedenartigsten Hufkrank- heiten sehr oft angewendet und damit ein grausamer Unfug getrieben.
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