a Eiaschaitt;— 41) uittegt ars durch die Galle und Nn. terbandes durch die genaehte arch Brenuen mit einen gitne
)) oder mit einem Glübenke
ist leicht ausführbar unl yr e; jetzt hält man es uichtſ eil die Luſt uumittelbar au i (vie auf alle seräse und g. einwirkt and zu heftiger Fäbu- t. Desbalh ist in neuetet Iäi erfunden und überall, wo m , jetzt als das vorzüglehste;r Verfahrungsweise ist ron Buseh nenscheidengallen empföhlen, il wie Röttget, speucll bei den- e Scheide der Strecbsehne des an der vordern Fläche des Fos ahen, beuutzen. Dei Geleubgi- zarchaus nieht angewenik ne- 2 groſse Gelenkwunde un mit sich führt.— Die nj zind mit au vieler Reiumg 3 nden, und daber beie un Torpidität besteht unl 24 Reiuung berorrufen wilh un
5. 177.— rationen nöthigen lutae 1 spitzes Bistomi, èr
schmales. oder ein
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müssen, welche an der Basis nur 2 Linien dick sein darf.
Gutmüthige Pferde können stehend operirt werden, und manche Thierärzte, namentlich Robertson und Röttger, schreiben dies für die Mehrzahl der Fälle aus- drücklich vor, weil bei der aufrechten Stellung durch die Anspannung der Sehnen die Gallen mehr hervorge- prefst und angespannt werden und dann ihre Wände leichter zu durchbohren sind als bei dem Liegen. Man läſst hierzu die Thiere bremsen, bei der Operation an einem Vorderfuſse den andern Vorderfuſs aufheben, und, wenn dieselbe einen Hinterfuſs betrifft, beide Hinter- beine spannen. Sehr reizbare und widerspenstige Pferde lege man so nieder, daſs die Seite der Galle, an wel- cher man den Einstich machen will, die obere wird. Bei Fesselgallen wird der betreffende Fufs auf den oben liegenden andern Fufs ausgebunden oder in den Spann- stock gelegt, und im letztern Falle aufserdem noch von einem Gehülfen mittelst eines um den Fessel gelegten Strickes nach vorn gezogen und ſestgehalten; bei Sprung- gelenksgallen ist dies aber nicht nöthig.
A. Die Eröffnung der Sprunggelenkgallen wird gewöhnlich so ausgeführt, daſs man den Troikar am vordern innern Rande des Sprunggelenks da ein- stöſst, wo die Galle am stärksten hervortritt. Röttger bemerkt(a. a. O.) hiergegen mit Recht: daſs diese Stelle nicht passend sei, weil daselbst die Haut und das Kap- selband durch das im Gelenk angehäufte Fluidum schon am meisten ausgedehnt sind, diese Ausdehnung durch die Verletzung mit dem Troikar unvermeidlich vermehrt wird, also eine Verschlieſsung der Wunde nach Eutfer- nung der Troikarhälse nicht sogleich erfolgt, daher Luft in das Gelenk dringt und üble Zufälle erregt. Er em- pfiehlt deshalb folgendes Verfahren, dem ich nach mei- ner Erfahrung ganz beistimme.
Nachdem das Pferd mit der der Operation entge- gengesetzten Seite an einen festen Gegenstand gestellt und stark gebremset, auch der Vorderfuſs an der Ope- rationsseite aufgehoben ist, scheere man an allen Stel- len des Sprunggelenks, wo die Gallen äuſserlich sichtbar sind und wo operirt werden soll, die Haare ab. Diese Stellen sind bekanntlich: nach hinten und oben in dem spitzen Winkel zwischen dem untern Ende des Schen- kelbeins und dem Sprungbein, an der äufsern und innern Fläche(sogenannte durchgehende Gallen), an dem vordern innern und am vordern äufsern Rande des Sprunggelenks. Die Gallen an diesen Stellen stehen aber innerbalb der Gelenkkapsel unmittelbar mit einander in Verbindung und lassen sich durch gegenscitiges Drücken auf dieselben auch an andern Stellen des Sprunggelenks mehr oder weniger nach auſsen hervorpressen; und dies ist beson- ders an dem vordern äufsern Rande des Sprung- gelenks der Fall, wo man die Gallen auch häufig ohne dieses Hervorpressen ein wenig nach aufsen hervortre- ten sieht.— An dieser letzteren Stelle ist, wie Röttger augiebt, die Operation niemals mit Gefahr, aber meistens mit einem güustigen Erfolge ausgeführt worden.
Ist es z. B. der linke Hinterfufs, welcher operirt werden soll, so läſst man nach dem Abscheeren der
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Haare, von einem starken Gehülfen mit der rechten Hand die Achillessehne in der Art umfassen, dafs derselbe mit dem Daumen und mit den Fingerspitzen die(durch- gehenden) Gallen an der äufsern und innern Fläche so stark als möglich zusammenprefst und zugleich den ganzen Schenkel gegen den Boden drückt. Der Ope- rateur stellt sich mit seiner linken Seite an die linke Seite des Pferdes und, während er mit den Fingerspi- tzen der linken Hand die am vordern innern Rande des Sprunggelenks hervortretende Galle in das Gelenk zu- rück und unter die Sehne des Kronen- und Hufbein- streckers nach dem vordern äufsern Rande hindrückt, durchsticht er mittelst eines feinen(am besten etwas sichelförmigen), zwischen dem Daumen und Zeigefinger der rechten Hand+¼ bis ½ Zoll hervorstebenden Bistouri's, die Haut und das Kapselband an dem Punkte, wo die Galle am meisten durch das Gesicht und das Gefühl wahrzunehmen ist,— und verlängert die Einstichwunde nach unten, so daſs sie höchstens † Zoll lang wird. Ist hierbei das Kapselband durchstochen, so flieſst eine gelbliche, klare, sehr klebrige Feuchtigkeit aus, welche sich durch Drücken auf verschiedene Punkte des Ge- lenks bis zu dem Grade entfernen läfst, dals letzteres an den vorher aufgetriebenen Stellen ganz einfällt uud schlaff wird.
Die Operation am rechten Hinterfuſse führt man auf dieselbe Weise, nur mit dem Unterschiede aus, daſs der Operateur sich mit seiner linken Seite hinten an die rechte Seite des Pferdes stellt und, während er selbst mit der linken Hand die Achillessehne umfafst und die sog. durchgehenden Gallen zusammendrückt, läſst man durch einen Gehülfen mit den Fingerspitzen der rechten Hand auf die Galle am vordern innern Rande einen Ge- gendruck machen und fährt mit der rechten Hand den Schnitt an der vorhin bezeichneten Stelle aus.
Ist man genöthiget, ein Pferd zur Operation nie- derzulegen, so geschieht dieselbe übrigens ganz in der angegebenen Art.
Blutungen stellen sich entweder gar nicht oder nur sehr unbedeutend ein, da die Operationsstelle vor und unter den Bogen fällt, welchen die vordere Scheukel- beinarterie bei ihrem Uebergange in die grofse Schien- beinarterie auf der Vorderseite des Sprunggelenks macht, also nur kleine Verzweigungen derselben durchschnitten werden können. Sollte jedoch einmal eine stärkere Blu- tung entstehen, so ist ein Druckverband zur Stillung hinreichend und ganz geeignet.
Gleich nach der Operation ist es durchaus nöthig, dafs man eine Einreibung von Kantbaridensalbe auf alle vorher durch das Abscheeren von Haaren euntblöſste Stellen mache und dieselbe nach 12 Stunden wieder- hole. Uebrigens hält man dabei die Thiere während etwa 14 Tage in Ruhe und in magerer Diät, und macht später Waschungen von adstringirenden und spirituösen Mitteln.
B. Das Eröffnen der Fesselgallen, und zwar 1) vermittelst eines einfachen Einstiches. Man verschiebe mit den Fingern der linken Hand die Haut auf der Galle nach einer Seite, so daſs sie sehr ange- spannt ist, und presse zugleich die Galle durch einen
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