ende Theil des Peuis lichta heraus, daſs die Ligatne eh bslauz augelegt werden düne rorgezogen werden; undh Feuul nach oben sizen, Wütde un ler Oeſnung her 2 3 alten mässen,— wie ich is dder die Mitte des Glieies h in gutem Erlolge geihan hhe
talion beginnt damit, dab m
Theil des Peuis, etwa 1- mit der Heituadel qeer dud. oder die Zwirqfäden durd h e derselben an jeder Seite her aden kann zuerst ds Gleli einen Gebülſen aus den Scdun werden. Man briugt tun dt die Mändung der Lennihre i ſs ihe vorderes Eale wa duuge te der Ligatur besimnte Kee n an diese das lLuettiulngr t nachgebenden SeLluge a an: das Band wirh grnii ammengelegt, damit es Asa hhse bilde; s0 dunpei ie
oder zweimal, je nachdem sie sich zu einer Zeit mehr oder weniger nachgiebig zeigt, kräftig nach, bis man ſindet, dals sie bis in die Näbe der Harnröhre einge- drungen ist, was gewöhnlich nach 6— 8 Tagen der Fall ist.
Ist diese Wirkung eingetreten, so kann man(ohne Gefahr einer Blutung) die völlige Ablösung des kran- ken Theils durch das Messer schneller beenden, als sie durch die Ligatur erfolgen würde. Hierzu muſs jedoch das Thier wieder niedergelegt werden, worauf man die Haruröhre längs der in ihr befindlichen Röhre von der Mündung bis etwa ¾ Zoll vor der Ligatur aufspaltet, hier die kranke Masse rund um die Harnröhre von der- selben bis an die Ligaturfurche abpräparirt, und dann die Harnröhre am vordern Eude dieses bloſsliegenden Theils auf der Metallréhre durchschneidet. Auf diese Weise bewirkt man, daſs die Harnröhre in der bezeich- neten Länge über die Prennungsfläche der schwammi- gen Körper hervorsteht und weder durch die Granula- tion von den letztern, noch durch die über dieselbe fort- wachsende äuſsere Haut der Ruthe verschlossen wird.
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— Die Metallröhre soll während des Abschneidens von
einem Gehülfen in ihrer Lage erhalten, dann aber mit Fett bestrichen, wieder bis an das Queerblatt in die Harnröhre geschoben und an einer Bandage befestiget werden, welche ihre Auhaltspunkte an einem Decken- gurt und an einem damit verbundenen Schweifriemen erhält. Sie soll so lauge in der Harnröhre bleiben, bis die Wundfläche vernarbt ist. Ihr Erhalten in der Harn- röhre ist jedoch auf die augegebene und auf jede andere Art sehr schwer zu bewirken, aber auch, wie ich über- zeugt bin, bei Befolgung des obigen Verfahrens in den meisten Fällen nicht nothwendig.
Schellhase ¹) schlägt folgende Abweichung bei dem Abbinden des Penis vor: Ist der vordere Theil des letzteren entartet, so wird die Harnröhre am Anfange seines gesunden Theils so weit geöffnet, daſs eine gut gearbeitete Metallröhre, die an beiden Enden etwas stär- ker ist und der Weite der Harnröhre entspricht, hinein- geschoben werden kann. Ist dies geschehen, so wird dicht hinter der gemachten Oeffnung eine Ligatur von glattem, starkem Bindfaden in Form der sogenannten Kastrirschlinge(wie die oben angegebene) so fest als möglich um den ganzen Penis gelegt und dieser etwa Die Metallröhre
kann sich, ihrer stärkeren Enden wegen, nicht ver-
¾ Zoll vor derselben abgeschnitten.
schieben und die Blatung wird durch die Ligatur ver- hindert. Die Schlinge wird täglich fester zugezogen, bis der unterbundene Theil abfällt, wo dann die Metall- röhre nicht ferner nöthig und auch keine Verengerung der Haruröhre mehr zu fürchten ist.
Da bei der Uuterbindung stets eine sehr stinkende Jauche aus dem absterbenden Theile aussickert, so ist fleifsige Reinigung daselbst, am besten mit einer Auf- lösung von Ohlorkalk, nöthig.— Nach dem gänzlichen Abtrennen des kranken Theils wendet man gelind ad- stringirende Flüssigkeiten an, um eine baldige Vernar- bung herbeizuführen.
¹) Exkursionen in der thierärztlichen Literatur, Th. I. S. 223.
§. 139.
5) Die Amputation durch das glühende Eisen würde ich, mit Schellhase übereinstimmend, da als auge- zeigt finden, wo wegen der weit verbreiteten Entartung im Gliede die Trennung sehr hoch nach oben und selbst noch in der kranken Substanz geschehen mufs, und wo also einerseits die Ligatur der einzelnen Blutgeſäſse nicht gut auszuführen ist, andererseits aber aufser der Blutstillung durch das Glüheisen zugleich noch eine Um- stimmung der krankhaften Thätigkeit bewirkt wer- den soll.
Man gebraucht zu diesem Verfahren: 2 messerför- mige Breuneisen;— 2 fingersbreite Bänder, jedes ge- gen eine Elle lang;— eine weilſsblechene Röhre von der Dicke der Harnröhre und, je nach der Gröfse der Thiere, gegen 2— 4 Zoll lang, am äufsern Ende mit einem Queerblatt versehen, in welchem sich 2 Löcher, jedes etwa 1 ¼— 2 Linien im Durchmesser befinden;— eine kleine Heftnadel mit eiuigen zusammenliegenden gewächsten Seidenfäden versehen, oder statt deren zwei Bleidrähte, jeder gegen 8 Zoll lang und 1— 1 ¼ Linien dick, und eine sogenannte Spicknadel.
Nachdem das Thier so wie zur Ligatur gelagert und gebremset und nöthigenfalls die Vorhaut zum Theil aufgespalten ist, bindet man das eine Band etwa 3 Zoll über der Stelle, wo das Durchschneiden geschehen soll, so fest um das Glied, dafs es nicht abgleiten kann. Es wird dadurch der Blutandrang zur Operationsstelle abgehalten und somit die Blutstillung erleichtert; au- ſserdem dienen die Enden des Bandes zum Festhalten des obern Theiles des Gliedes.
denselben Zweck am untern Ende des Gliedes das
Dann bindet man für
zweile Baud um diesen untern Theil, etwa 2 Zoll von der Operationsstelle eutfernt, recht fest. Die freien En-
den jenes obern Bandes übergiebt man einem Gehäülfen
und läſst damit das Glied kräftig aus der Vorhaut her-
vorgezogen halten, während ein anderer Gehülfe die
letztere zurückzieht. Der Operateur hält in seiner lin- ken Haud mittelst des zweiten Bandes den vordern Theil des Penis so, daſs derselbe in gerader Richtung hervorgezogen und an der Operationsstelle gespannt er- scheint; in der rechten hält er das weiſsglühende mes- serförmige Eisen und schneidet damit an der bestimmten Stelle das Glied in wiederholten Zügen und mit gelin- dem Druck queer durch. Dabei hat man zu beachten: daſs man die Schneide des Eisens, wenn es aus dem Feuer kommt, jedesmal glatt abreiben und daſs man es
mit einem frisch heiſsen vertauschen mufs, wenn es
nicht mehr weiſsglühend ist.— Gewohnlich beginnt man
das Schneiden von der untern Seite des Gliedes her, weil man dann die Harnröhre zuerst durchschneidet und somit die Blechröhre in dieselbe bringen kann, ehe das ganze Glied durchtreunt wird; es soll hierdurch die zu starke Zusammenschrumpfung der Haruröhre an der Trennungsstelle verhütet werden. Allein dieser Zweck wird hierdurch nicht besser erreicht, als wenn die Durchschneidung vom Rücken des Gliedes her gemacht worden ist. Dagegen kann man die Harnröhre weit mehr gegen das zu starke Zusammenschrumpfen und das spätere Ueberwachsen mit Granulation schützen, wenn 45


