an einen grölsern and b ſer Winde in gleichet Ves *. Es ist aber bier licht S. en Schweifrücken uter dà 2 schwächer abs hei den d- irà und auch nur eine km
rhand wird das Thier in da er Schweif mittelst der Sehuu oder noch etwas mehr ide hnärt wird es nicht. Nüi cht man die Binde so Leben
elle nicht abwaschen, n
Il ſellen geschehen kann k gegts aher imethass
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handlung nicht genügend, so muſs entweder der Seit-
wärtszieher oder der Aufheber der contrahirten Seite noch durchschnitten werden.
Von dieser Nachbehandlung ist die von Diete- riehs, Wichmann und Sommer angegebene etwas abweichend. Ersterer legt etwas lockeres Werg auf die Operationsstelle und umwickelt sofort den ganzen Schweif von der Spitze bis zum Körper des Pferdes
mit einer wollenen Binde in Achtertouren, wickelt also
auch das Werg mit ein, hängt den Schweif wagerecht auf, löst und wickelt nach 1— 2 Stunden die Binde ab, legt sie aber gleich wieder locker um und läſst sie über
2 Tage liegen; nach 4 Tagen hängt man den Schweif
noch etwas höher.— Wichmann legt einen gewöhn- lichen Verband mit einem Strohbündel an. läſst das Stroh binnen 10 Stunden entfernen und in dieser Zeit alle halbe Stunden den Schweif mit kaltem Wasser befeuch- ten; die Binden werden nach 24 Stunden entfernt, da- für der Schweif von der Spitze an mit einer Cirkel- binde umwickelt und am 3ten Tage wird er in die Rollen gehangen. Vom 2ten Tage an kann das Pferd geführt und am 4ten Tage schon geritten werden.—
Sommer legt gar keinen Verband an, läſst auch das
Blut nicht aus der Wunde drücken, sondern den Schweif gleich in die Rollen hängen, und zwar etwas mehr als wagerecht. Besteht aber eine bedeutende Blutung, so bleibt der Schweif herunterhängend, worauf die Blutung gewöhnlich bald steht; ist dies nicht der Fall, so wird noch kaltes Wasser angewendet, bis der Zweck erreicht ist, worauf das Aufhängen des Schweifs geschieht. In jener ersten Stellung bleibt er 2— 3 Tage, worauf man ihm bis nach 6— 7 Tagen, wo die Wunden geheilt sind, in den Rollen jede beliebige Richtung geben kann. 6§. 110.
Wenn ein Pferd den Schweif nach einer oder der andern Seite hält, so durchschneidet man beim offenen Kerben die Niederzieher der concaven oder contrahirten
Seite des Schweifes zwei- drei- oder mehrmal, die der
andern Seite aber nur einmal oder zweimal. Bei dem subceutanen Durchschneiden macht man aber an der con- caven Seite einen oder 2 Schnitte, an der convexen Seite gar keinen Schnitt.
Die Schnitte müssen in diesen Fällen stets vor der gekrümmten Stelle des Schweifs, und selbst am An- fange des betreffenden Muskels geschehen, welcher zu- weilen auch stärker entwickelt ist als der an der con-
vexen Seite. Das Durchschneiden an der gebogenen
Stelle selbst nutzt in der Regel wenig oder gar nichts.
Hilft nun das eben angegebene Verfahren dem schie- fen Tragen nicht ab, so bleibt noch das Durchschnei- den der Aufhebemuskeln und der Seitwärtszieher übrig. Dies wird an derselben Seite unternommen, wohin die Schweifspitze gerichtet ist, und zwar mit einem Schnitt etwa 1 ½ Zoll vor der gekrümmten Stelle, und, wenn dies nicht genügt, mit einem zweiten Schnitt an dieser Stelle selbst. An denjenigen Schweifen, welche nicht nur eine Seitwärtsbiegung, sondern zugleich eine Dre- hung um ihre Achse zeigen, ist die Durchschneidung der Aufheber und Seitwärtszieher stets neben der der Niederzieher erforderlich.
Zuweilen unternimmt man das Durchschneiden der Aufheber an dem hintern Ende der Schweifrübe bei sol- chen Pferden, die denselben in seiner ganzen Länge
gleichmälsig aufgerichtet und zu hoch tragen. Dies ge-
Bogen und die Spitze niedergesenkt gehalten werden soll, und dies wird eben mit dem Durchschneiden bei- der Aufheber hinter der Mitte der Schweifrübe erreicht.
u dem Darchschneiden der Aufheber werden die
Haare weder auf dem Rücken noch am Ende des Schwei- fes eingeflochten; denn ersteres würde nur das deutliche Fühlen des Messers unter der Haut an der Operations- stelle, oder das Aubringen des Schnittes selbst stören. — Die Ausführung geschieht entweder subcutan oder
mit einem kleinen offenen Hautschnitt. a) Im ersieren
Falle knieet man vor die haarlose Seite des, von einem Gehülfen in gerader Richtung nach hinten gehaltenen Schweifs, durchsticht an der Grenze des Haarwuchses die Haut in der Längenrichtung, führt das Tenotom durch die Wunde flach unter der Haut über dem Auf- heber, wendet dann die Schneide gegen ihn, läfst die Schweifrübe etwas nach unten beugen und durchschnei-
Jet den Heber allein oder zugleich den Seitwartszieher-
Sollen diese Muskeln auch auf der andern Seite durch- schnitten werden, so läſst man das Pferd umwenden und verfährt dann auf gleiche Weise.— 5) Bei Durch- schneidung der Aufheber mit offenem Hautschnitt schei- telt man an der Operationsstelle die Haare auseinander, macht mit einem geraden Bistouri durch die hier sehr dicke Haut auf der einen Seite des Schweifrückens
eine, etwa ¼ Zoll lange Queerwunde und durchschneidet
dann den Muskel bis auf die Wirbel. So auch, wenn es erforderlich ist, auf der andern Seite. Ein Verband ist hier noch weniger nöthig als bei dem Durchschnei- den der Niederzieher, doch kann er, auf dieselbe Weise wie dort, wenn die Blutung stark erscheint, zur Beru- higung des Eigenthümers, angelegt und nach 1— 2 Stun- den wieder entfernt werden.— War die Operation des Schieftragens wegen unternommen, so kann man nach derselben die Spitze der Schweifhaare an eine Schnur befestigen und den Schweif bis nach geschehener Hei-
lung(5— 8 Tage) über Rollen mehr oder weniger
nach der entgegengesetzten Seite ziehen. Ist aber das Durchschneiden der Aufheber geschehen, um die Schweif- spitze mehr zu senken, so bindet oder flechtet man die Haare vor der Operationsstelle auf jeder Seite gleich- mäſsig zusammen, befestiget an sie die Rollenschnur und zieht auf diese Weise nur den vorderen Theil der Schweifrübe in die Höhe, während die Spitze derselben frei herunter hängt. Wichmann lieſs sogar, um den Zweck noch mehr zu erreichen, an die Schweifspitze ein Pfundgewicht hängen.
B. Das Schweifstutzen, Abschneiden oder Abschlagen der Schweifspitze oder das Coupiren. §. 111.
Das Verkürzen der Schweifrübe geschieht bei Pfer- den(wie§. 102. angegeben) entweder um ein höheres Tragen des Schweifs zu bewirken, und der Mode we-
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