ader nur halb durch in zwei engewinde mit Hälfte kaun, hegossen, das delperschen F des Sechlä- aliches Stück Fliete(im et man den and. äpper ist ener Stabl- ie Letztere n aber ver- losgelassen üesen Bewe- ser Schnelüg- und Form der bei den mei- enes Kästchen i andereu liegt 3. bei dem Pa- tarken Schlag- schnäpper noch um die Fliete leklich wieder 3 Verletzungen, enklinge beim könnten, Zl entweder nur
spannen, un
strument beim entsprechender Leit hat manl sehu, di 9— ckscliebt, e Scheibe bar⸗ walebe de hee dund
ch 7 ein⸗
De lameti 3
— 81
ist am éeinfachsten, am wohlfeilsten, am bequemsten bei sich zu tragen, an groſsen und kleinen Thieren, an
grofsen und kleinen Adern gleichmäſsig anzuwendenz
man kann mit ihr die Aderlalswunde in beliebiger Gröfse machen, indem der Operateur das lustrument mehr oder weniger tief, und bloſs einfach stechend oder zugleich vorwärts schneidend einführt; die Operation mit ihr ge- schieht geräuschloser uud daher mit wenigerer Beunru- higung der Thiere, und sie erzeugt auch bei dem Zu- sechauer die Ansicht von einer gröſseren Geschicklichkeit des Thierarates, als dies bei dem Aderlassen mit der Fliete und mit dem Schuäpper der Fall ist. Die Lan- zette verlangt aber auch wirklich mehr als jene Iustru- mente Geschicklichkeit, und immer eine sehr genaue Be- urtheilung der Dicke der Haut und der Fettschicht auf der Vene, so wie der gegeuseitigen Lage der letzteren und der Arterie, weil sonst häufiger als beim Gebrauch der Fliete und des Schuäppers, bald der Eiustich ohne Erfolg gemacht, bald wieder die Vene durchstochen oder selbst die unter derselben liegende Arterie mit verletzt
wird,— wie dies Beispiele beweisen, welche sich uu-
ter den Händen berühmter Veterinär-Akiurgen ereiguet haben. Bei dem Rindvieh ist, wegen der dicken zähen und schlaffen Haut am Halse, dus Aderlassen mit der Lanzette viel schwieriger als mit der Fliete, und oft mit jenem Iustrament kaum auszuführen.— Die bliete ist, wie oben angedeutet, bei sehr dicker Haut das vor- züglichste Iustrument, und gewährt überhaupt beim Ader- lassen an groſsen und mittleren Venen mehr Sicherheit, als Lanzette und Schnäpper, ist aber an kleinen Venen (daher auch bei kleinen Thieren) nicht zweckmäſsig; ihre Anwendung ist, durch das hörbare Aufschlagen mit dem Schlägel und durch die anscheinend drohende Be- wegung der Haud, beunruhigend für die Thiere und die Ausführung der Operation wird dadurch zuweilen er- schwert. Aufserdem sieht das Aderlassen mit der Fliete, ebenfalls des Schlages wegen, roh und ungeschickt aus. — Der Schnäpper gewährt den Vortheil, dafs man an den meisten Aderlaſsstellen, z. B. an der Drosselvene, der Sporader u. s. W. die Compression der Ader und
die Anwendung des Instruments zugleich mit einer Hand
bewirken kann, während die andere Haud frei bleibt,— was in manchen Fällen, z. B. bei liegenden, und eben so bei tobsüchtigen Pferden, von Nutzen ist. Dabei treibt die Feder des Schnäppers dessen Fliete stets mit gleicher Kraft und Schuelligkeit, und der Ope- rateur hat nur uöthig, bei dem Ansetzen des Instruments die Dicke der auf der Vene liegenden Gebilde zu be- achten(bei Anwendung der Lanzette und der Fliete, wo Kraft und Schuelligkeit in der Hand des Operateurs liegt, ist Beides sehr oft vom Befinden des Letzteren und von äufseren Umstäuden abhängig, und daher auch nicht immer im richtigen Maaſse ausgedrückt).— Die meisten Schnäpper wirken bei Rindvieh, der der-
ben Haut wegen, zu schwach; aufserdem sind sie
zu complizirt und zu theuer; wenn das Blat zwi- schen die Federu dringt, sind sie schwer zu reini- gen; und zuweilen wird ein Thier durch den knacken- den Schlag des instruments bei dem Aderlassen sehr beunruhiget.
4) Die Aderlafsschnur wird bei dem Aderlas- sen an den Drosselvenen um den Hals gelegt, um einen Druck auf dieselben zu erzeugen, hierdurch den Rück- flufs des Blutes zum Herzen zu hindern, und somit die Adern durch Aufüllung mit Blut dicker und äuſserlich sichtbarer zu machen. Sie mufs 4— 5 lang, 2— 2 ½
Linien dick und an dem einen Ende mit einem metalle-
nen Ringe von 1 bis 1 ½ Zoll Weite versehen sein. Bei ihrer Anwendung legt man das mit dem Ringe verse- hene Ende auf diejenige Seite des Halses, wo der Aderlafs gemacht werden soll, führt das freie Ende um die andere Seite herum, steckt es durch den Ring, zie- het es so fest an, daſs die Drosselvene genügend au- schwillt, und bindet es mit einer einfachen, leicht auf- ziehbaren Schleife fest. Sie bleibt in der Regel 80 lange, wie das Blut flielsen soll, liegen.— Man be- nutzt die Schnur fast nur allein an dem Rindvieh bei dem Aderlassen mit der Fliete, wo sie aber auch oft entbehrt werden kann, wenn die Haut am Halse dünn ist, die Adern beim Druck mit den Fingern stark
hervostsoteusunde die Thiere den Hals nicht zu niedrig
heruntersenken. Unter entgegengesetzten Umständen kann sie aber oft gar nicht entbehrt werden, und sie erleichtert hierbei auch an Pferden und andern Thieren die Ausführung der Operation sehr. In den meisten Faällen lälst sich die Schnur durch einen Druck mit den Fingern gegen die zum Aderlals erwählte Vene er- setzen, ja, derselbe ist ihr sogar vorzuziehen, weil er nach Erfordern sehr leicht verstärkt, vermindert, oder ganz aufgehoben werden kann, uud weil er nur in einer Vene den Rückfluſs des Blutes hindert, dagegen die Schnur dies in beiden Venen thut und zugleich durch Zusammendrücken der Luftröhre das Athmen erschwert; aufserdem ist bei sehr unruhigen Pferden und Rindern das gehörige Anlegen und das Ablösen der Schuur zu- weilen schwierig auszuführen*). Dieser Umstände we- gen soll ihre Anwendung unterbleiben: wenn die Thiere an Congestionen zum Kopfe, an Hirnentzündung, Dummkoller, rasendem Koller, und an groſser Athemnoth leiden.— Bei dem Aderlassen an den Füfsen wird zu- weilen auch ein(kürzeres) Band für den obigen Zweck um den betreffenden Fufs gebunden. 5) Die Nadeln zum Verschliefsen der Hautwunde nach dem Aderlaſs sind gewöhnliche Stecknadeln, ge- gen 1 Zoll lang, von mittlerer Stärke und mit guter Spitze versehen.— Um sie in den Waundrändern fest- zuhalten und letztere in gleichmäſsiger Berührung zu erhalten, wird gewöhnlich bei Pferden und Rindern ein Bändel von etwa 6 bis 10 Mähnen- oder Schweifhaa- ren, bei andern Thieren ein Zwirufaden, in einer Schleife mälsig fest um die Luden der Nadel gelegt. Die Haare werden hierzu ein wenig angefeuchtet und entweder blofs glatt neben einander liegend, oder in Form einer Schnur zusammengedreht, benutzt. Auf erstere Weise kommen nicht immer die sämmtlichen Haare zu einer gleichmäſsigen Wirkung, indem einzelne sich zu locker,
*) Es ist vorgekonmnen, dass widerspänstige und tobsüchtige Pferde mit geöffneter Ader und der Schnur um den Hals, davon gelaufen sind und sich hierbei einen tödtlichen Blutverlust zugezogen haben.
10


