itae ist hohl, geht in die siud scharl. en 3— 4“ „ mul gein- jes lustru- eine ſpf. hat, iu- ge Riune Kehl gab e ähnliche alben Zoll 1voh etwa e Xaiwahme K. Aanüt man de Nadel neu auch ein lu- dem Namen aus 4 runden Süel befesti- Zeit benutzt ein rundliches araabt Sind. ſpockeahyupte pfuug hewirkt pesichlich die- enig oder gar ot selbst dünn
— 27 empfohlen, und die Erfahrung hat gezeigt, daſs hier die
Pocken sich sehr vollständig und groſs ausbilden, aber auch daſs dieselben durch das Reiben des Schweifes an den Hiuterschenkeln jeicht verletzt, und dann zuweilen sehr bösartig werden.— Das Ohr, welches besonders von Krüg er, von König u. A. als Impfstelle empfoh- len ist, gewährt den Vortheil, dals Verletzungen wich⸗ tiger Theile daselbst nicht vorkommen können; auch hat
die Erfahrung gezeigt, dals die Pocken, wenn das Im-
pfen bei warmer Witterung geschieht, oder wenn die
. Thiere in einem mäſsig warmen Stalle gehalten Werden,
sich daselbst gut entwickeln, aber unter entgegenge-
setzten Umständen bleiben sie oft sehr klein und unvoll- kommen. Aufserdem können die Thiere diese Stelle an
andern Gegenständen durch Reiben leicht verletzen und dadurch zu wormveränderungen des Ohres Veranlassung geben, was unangenehm ist, wenn eine Schäferei ihre Sehaate am Ohr zeichnet. 2ei
Za dem Impfen aus den Pocken selbst wird das webenkrauke Schaaf auf einen Tisch so gelegt, daſs man bequem zu denjenigen Pocken, aus denen die Lym-
bphe eutunommen wird, gelangen kann. Dem Thiere sind
dabei entwéder die Füfse zusammengebunden, oder es wird nur von Gehulfen festgehalten. Die Wolle im Um- ſange jener Pocken wird auseinander gescheitelt, die
Pocke wird mit der Nadel oder mit der Lancette an
vier bis sechs Punkten angestochen, so dafs die Lym- phe aus diesen Einstichen hervorquillt, und fortwährend
von einem Gehülfen auf Impfnadeln aufgefangen wird. Die Letztern werden derjenigen Person, welche das
Impfen verrichtet, zugereicht, und hierdurch das Ge- schäft schr beschleunigt*). Eine gute Pocke giebt auf diese Weise in der Regel hinreichende Lymphe zum unpfan von mehr als 50 Schaafen.
Die zu impfenden Schaafe werden durch andere Gehäülfen auf einen zweiten Tisch gelegt, der am be-
sten links in einiger Entfernung von dem ersten steht. Der Operateur spannt mit der linken Hand an der Impf- stelle die Haut, ergreift mit der rechten die von dem
Gehülfen ihm zugereichte, mit Lymphe versehene Nadel, nimmt sie wie eine Schreibfeder zwischen Daumen,
8 g diesam Grunde. ist es nöthig, dass man mehr als eine Uupfnadel besitze.“ 1
2K Iy. Die künstliche Eroffnung
.8§ 9.
Die Ansammlung von Eiter an den Stellen, wo
derselbe gebildet ist, nennt man Eiterbeulen oder Ab- scesse. Dieselben können an allen Theilen im Zell- gewebe entstehen, und bald mehr oberflächlich, d. h.
nahe unter der Haut, bald mehr in der Tiefe, bald im
blofsen Zellgewebe, in Muskeln, in Drüsen, in der Nähe von grölsern Gefäfsen und Nerven, neben edleren Thei- len, wie z. B. neben dem Auge, neben Gelenkhöhlen, neben Knochen u. s. w. liegen. Sie sind immer die Folge einer Entzündung, welche in der Regel an der- selben Stelle, wo eben der Eiter entsteht, ihren Sitz hat, oder die an einem entfernteren Theile besteht, und den Eiter entweder durch Senkung desselben im Zell- gewebe, oder auf eine noch nicht genügend erklärbare
Zeige- und Mittelfinger, und sticht sie mit der Spitze durch die Oberhaut und flach in der Haut fort gegen 4 tief ein. Bei dem Einstechen hält man die mit der Rinne versehene Seite oder Fläche der Nadel nach oben, wendet sie aber, wenn der Einstich in der be- zeichneten Tiefe geschehen, um ihre Axe so weit, daſs
die Rinne nach unten oder gegen die Cutis hingekehrt.
wird, und nun zieht man sie, sauft gegen die Letztere drückend und die Lymphe hierdurch abstreichend, wie- der zurück.— Gewöhnlich werden 2, auch 3 solche Einstiche mit derselben Nadel, und immer in der Ent-
eiuuue von wenigstens 4 4 Zuwischenraum, gemacht.
Bei dem Impfen am Ohr ist das Verfahren zwar im Wesentlichen dasselbe, doch bringt es die Beschaf- heit dieses Theils mit sich, daſs man die Spannung der Haut an der Impfstelle auf folgende Weise bewirkt: man greift mit dem Daumen der linken Hand etwa bis zur Hälfte der Ohrmuschel in dieselbe hinein, legt den Zeigefinger an die àufsere Fläche des Ohres und biegt dasselbe über diesem Finger nach aufsen um und zu- rück, worauf das Impfen an der innern gespannten Fläche wie angegeben, leicht ausgefhrt wird. Die Impfstiche bluten wenig oder gar nicht. Eine kleine Blutung scha- det dem Fortgange der Iipfung nicht, und bedarf auch keiner besondern Behandlung. Die Impfwunden. wandeln
sich in der bekanntun Zeit allmählig in Pocken um, wel⸗-
che gegen den 9ten, 10ten bis 11lten Tag ihre beste Entwiekelung mit Lymphe zeigen, und gegen den 14ten Tag nach der Impfung an der Oberfläche einen Schorf zu bilden anfangen, der mit 20 bis etlichen 20 Tagen abheilt. Nur in seltenen Fällen eutstehen tiefergehende Ulcerationen, welche die Anwendung von umstimmenden
oder von austrocknenden Mitteln erfordern. n
Wenn solche Ulcerationen entstehen, oder die Pok- ken brandig werden, oder die Impfung ohne Erfolg bleibt, kann die Ursache in fehlerhafter Beschaffenheit der Lymphe, in ungeschickter, roher Ausführung des Impfens, in Reiben und Verletzen der Impfstellen, in kranker Beschaffenheit der geimpften Thiere, oder in ungünstigen äuſsern Einflüssen, namentlich in zu groſser Hitze, oder in zu kalter Temperatur beruhen. Unter günstigen Umständen Loht von 500 beeeſüpfte Schaafen kaum eins verloren.
der Eiter-— 1
Weise, metastatisch von einer andern Stelle bringt. Da die Eiterbildung in einem entzündeten Theile nur an einer
Stelle zuerst bemerkbar wird, während die umgebenden
Gebilde sich noch im entzündeten Zustande befinden, so erscheint der Abscefs entweder unreif, oder reif; letz- teres ist der Fall, wenn alle Entzündungshärte im Um- fange der eiternden Stelle verschwunden ist.
Die oberflächlichen Abscesse geben sich durch einen in der Haut bildenden weichen Punkt, der allmählig mehr erhaben hervortritt, und der ein Gefühl von Schwap- pung wahrnehmen läfst, wenn man einen abwechselnden Druck mit 2 Fingern an verschiedenen Stellen anbringt, wobei aber im Umfange noch Zeichen einer bald gelin- dern, bald stärkern Entzündung bestehen, zu erkenneu. Solche oberflächliche Abscesse erweichen und schmelzen
7 2*½


