Druckschrift 
Logarithmisch-trigonometrisches Handbuch : anstatt der keinen Vlackischen, Wolfischen und anderen dergleichen, meistens sehr fehlerhaften, logarithmisch-trigonometrischen Tafeln, für die Mathematikbeflissenen eingerichtet. / Georg Freyherrn von Vega, Ritter des milit. Mar. Theres. Ordens, Oberstlieutnants des Kais. Königl. Artilleriecorps und mehrer Gesellsch. der Wissensch. correspondirenden Mitgliedes
Entstehung
Seite
XLIII
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n e decimales un Am quatuct 11 s, à latere at. 2 ſin quatuot

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Ei u 1 e it un g. XLIII

dlie Stelle der AKennzi

Es iſt in dergleichen Fällen vortheilhafter, die Subtraktion nur anzuzeigen, damit die Decimalziffern des Logarithmus immer poſitiv verbleiben; es ift nämlich 10g. 0.4332= 3.6366884 4.0000000= 3.63668844, das iſt log. 0.4332= 0.6366884 1; eben fo iſt log. 0.04332= 0.6366884 2; log. 0.004332= 0.6366884 3;. 1og. 0.000004332= 0.6366884 63 u. f. w. Nämlich der Logarithmus eines ergentlichen Decimalbruches wird

ge funden, wenn man eds den bedleutlichen Zaſfern des Decimalbruches

arithmus in der Tafel duf ſischet, und ſodann an fer eine Null, ruckidnts gber ſo viele Einheiten mit dem Zeichen dnſetzet, als der gegebene Decimalbruch vorwärts Nullen hat. 80 z. B. iſt log. 0.020993077= 0.3230761 2. Diefer Vortheil, die negativen Decimalziffern bei den Logarithmen zu vermeiden, erſtreckt ſich auf alle Gattungen der eigentlichen Brüche; ſo z. B. iſt log. r 0.5406075 2;3 diefer letzte Logarithmus wird auf folgende Art erhalten:

den eο rigen Lo

.

Es werden nämlich zu der logarith- + 10g. 5=(0.6989700 miſchen Rennziffer des Zählers ſo viele + 2 2 Einheiten in Gedanken hinzuaddiret 1o0g. 144= 2.1583625 und wieder rückwärts mit dem Zeichen 0.54060752 angeſetzet, dafs man den Logarith- mus des Nenners wirklich abziehen

könne.

Ein folcher Logarithmus läſst ſich ſodann ohne Veränderung des Wer- thes auf verſchiedene Arten ausdrücken; ſo z. B. iſt log. ☚ά¶ñõ= 0.5406075 2= 1.5406075 3 2.5406075 4, u. f. W. Wäre nun 2Zu ſuchen, ſo müſste man log. r4= 0.5406075 2 in folgende Geſtale ver- wandeln log. r15= 1.540607583, damit man die Diviſion mit 3 als dem Exponenten des Wurzelzeichens wirklich verrichten könne, und ſo

3 erhält man log. V r4a= 0.5135358 1;3 wäre hingegenz2 zu ent- wickeln, ſo muſs man log.4½α= 0,5406075 2 alſo vorſtellen log.

7 15½2= 5.5406075 7, und fodann iſt 1g. V ri½᷑= 0.7915153 1.

F. 12. A U f 8 àA b e.. Es iſt ein gemeiner Logarithmus gegeben; man ſoll mittelft dieſer Tafel die dazu gehörige Zahl finden.

Auf l ölung.

1) In der mit O0 bezeichneten Spalte fuche man die drei erſten Deeci- malziffern des gegebenen Logarithmus, und ſehe zu, ob in der näm- lichen Spalte auch die vier letzten Decimalziffern ſtehen; iſt diefes, fo ſchreibe man blos die Zahl ab, welche daneben in der erſten Spalte ſteht, ſo iſt dieſelbe die geſuchte Zahl; finden ſich aber die vier letzten

Decimalziffern des gegebenen Logarithmus nicht in der mit 0 bezeich-

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