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Julii Casserii, Placentini, und Danielis Bucretii Anatomische Tafeln, zusamt deroselben höchstnöthigen Erklärung
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I. Buchs/ VII. Taffel/ 1. Figur.

II. Buchs/ VII. Taffel/ I. Figur. Von denen Beingen zu dem Gehoͤr dienlich.

ri das Kelſen⸗Bein/ deſſen nur

vorgangs Erklarung geſchehen/ ſind inwendig gleichſam eingehauen drey Cꝛvitaͤten/ 1. der Gehoͤrgang/ Lib. II, Tab, I. e z. Tab. III, O 2. Lib. x, Tab. XII, fig. 8, B. an deſſen Ende ſind der Beinern Ring/ und das Trommel⸗ Haͤutgen/ worinnen der von dem vor⸗ trefflichen Rivino, Profeſſ. zu Leiptzig/ erfundene hiatus oder Schlund an⸗ zutreffen. Der Gehoͤr⸗Gang faͤngt an bey der Muſchel des auswendigen Ohrs/ und gehet biß zum Trommel⸗ Hautgen/ allezeit ſchlimm und krumm gebogen/ denn anfangs ſteigt er auf/ je⸗ doch anbey allezeit vorwarts/ biß zur Helffte/ da wendet er ſich wieder unter/ doch auch mit vorwarts. Der ga Gang iſt theils knorplicht/ theils beinicht/ der knorpliche Theil wird aus engem Zu⸗ ſammenlauff der Muſchel formiret/ an ſich zwar in einem hingehende/ jedoch aber an vielen Orten gleichſam mit Ein⸗ ſchnitten unterbrochen/ die nicht zuſam⸗ men haͤngen/ als durch das Haͤutgen/ ſo die innere Flaͤche des Gangs bedecket: dieſer wird mit den gleich anſtehenden

beinichten Theil feſte vereiniget/ mit Huͤlf⸗

fe eines ſtarcken ſpannaderichten Ban⸗

des/ ſo vom Ende der Muſchel her⸗ kommt. Der beinerne Ring/ Lib. II. Tab. VII. figur. 1, A BC. Lib. X, Tab. XII, fig. 9, C. iſt vollkommen/ biß auf die Breite einer Linie/ bey Kindern laͤſſet er

Der gantze

ſich von den Felſen⸗Beine abſondern/ und von dem Ohrgang und innern Ohr abloͤſen/ daß er mit ſeinem ihme angeheff⸗ teten Trummel⸗Haͤutgen gantz frey er⸗ ſcheinet. II. Die Muſchel/(con- cha.) Trummel/ tympanum, Lib. X, Tab. XII, fig. 5, G. Das Becken pelvis, in welchem man findet/ 1. 4. Winen Iib. X, Tab. XII, fig. , DEF. Die beym Anfang alſobald ſo groß ſind/ als die andere gantze Lebens⸗ zeit uͤber/ und fuͤhren die Nahmen von ihrer Figur/ a. der Hammer/ lid. II, Tab. VII, fig. I, DE F. deſſen rundes Haͤuptgen hat eine Hoͤle oder Kruͤmme (finus,) ſein Nacke/ 2. Fortſaͤtze/ der kurtze nimt die Senne eines Muſcels auf/ mit den andern zarten und laͤngern/ ſtehet er auf dem Trommel⸗Kreiß/(fe⸗ ſter aber wird ſein Grieff an das Haͤut⸗ gen angemacht /) und der Schwantz eben ſo viel/ mit dem Haͤutgen iſt es dem Am⸗ boß eingelenckt. b. Der Amboß/ lib. II, Tab. VII, fig. 1, GHI. deſſen Leib hat einen Fortſatz/ 2. Hoͤlgen/ wormit

es zweyen Fortſaͤtzen/ und einer Cavitaͤt des Haͤuptgens des Hammers reſpondis ret 4 der Schenckel aber ſind zwey/ ein

kurtzer/ der auf der Trommel⸗Hoͤle ru⸗ het/ und ein langer/ welcher mit mit dem Haͤuptgen des Stegereiffs/ durch ein ſchlaffes Ligament, deme das dritte Beingen mit eingeflochten/ verbunden wird, c. Das deherrunde

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