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Julii Casserii, Placentini, und Danielis Bucretii Anatomische Tafeln, zusamt deroselben höchstnöthigen Erklärung
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4. Des 1. Buchs I Taffel/ III. WV. Sigur.

men und Zeige⸗Finger lincker Hand/ die ſalvatell zwiſchen dem kleinen und Gold⸗ Finger/ die an dem inwendigen Schien⸗ beine abſteigende Roſen⸗Ader/ die Roſen⸗ Ader am Fuße beym inwendigen Knorren fuͤrnehmlich nach dem Daumen zugehende/ die Huͤfft⸗Ader oben auf dem Fuſſe/ abſon⸗ derlich die Aeſte gegen die kleine Zehe zu. Ob nun wohl/ nach Arth derer Alten faſt mit einer ſuperſtition eine ſonderliche Wahl/ nachdem das Haupt oder Leber kranck/ der Adern an Haͤnd und Fuͤſſen beym Aderlaſſen zu machen/ man nicht

mehr noͤthig hat/ nachdem Krafft des Um⸗ lauffs oder circulation des Gebluͤts dieſes ſeine Maͤngel aller Orthen mit ſich ruͤm⸗ traͤget/ und dahero gleich viel iſt/ wo es ab⸗ gezapffet werde/ uͤber diß auch die Blut⸗ Adern am Arme alle von einem Aſte/ nemlich/ der Achſel⸗Ader/ vena axillari, und die an Fuͤſſen von der crurali herſtam⸗ men/ ſo iſt doch nach Befinden derer Umb⸗ ſtaͤnde dran gelegen/ eine kleine oder groͤſ⸗ ſere rechter oder lincker Hand und Fuͤſſe/ an denen obern oder untern Gliedmaſſen aus⸗ zuwehlen/ welches in der praxi Grund hat.

Des J. Buchs/ I. Taffel/ III. V. Figur. Von dem aunſtdendigen Ohre und der afe. b

2Ey dem Auge/ ſo viel an ihm aͤuſ⸗ ſerlich zu ſehen/ faͤllt dißmal nichts weiters erinnerns wuͤrdiges vor/ von dem auswendigen Ohre(auricula) aber iſt noch zugedencken/ wie ohne dem bekannt/ daß ſelbiges gantz cartilaginos oder knor⸗ pelicht/ halb circul rund/ auswendig rund ausgebogen und inwendig mehr hol ſey/ mit vielen Kruͤmmen und Hervorragungen geziert; der obere und breite Theil wird ge⸗ nennet der Fluͤgel/ ala, pinna, der un⸗

tere aber/ enge/ weich und abhangige das

Laͤpgen/ lobus, welches einige Leuke durchbohren laſſen/ Ringe/ Perlen/ und

dergleichen Ohren⸗Gehaͤnge dran zu brin⸗

gen. Derer Hervorragungen kan man viere zehlen/ der aͤuſſere Umfang und Kreiß wird genennet helix, der innere und andere anthelix, von einigen ſcapha, die dritte/ ſo denen Schlaͤffen angraͤntzet/ und haaricht iſt/ von dem Laͤpgen mit ei⸗ nem kleinen Graͤbgen unterſchieden/ tra⸗

gus, hircus, und die dieſer gegen uͤber ſte⸗ hende/ ohne Haaren gleichſam in die Ohr⸗ Muſchel hervorſtoſſende antieragus. Von dieſen Erhabenheiten werden drey Hoͤlen formiret/ die erſte zwiſchen oder von dem Zug und Gegen⸗Zug iſt zur Zeit ohne Nahmen/ die andere und mittlere heiſſet von ihrer Figur die Ohr⸗Muſchel/ concha, welche beyde einige zuſammen nehmen/ und mit dem Nahmen/ ſcapha,

das Schifflein/ belegen/ die dritte gleich

vor dem Gehoͤr⸗Gange/ wo ſich das Ohren⸗ Schmaltz ſammlet/ iſt der Bienen⸗Korb/ alvearium.

Die Naßſe iſt das Vorgebuͤrge des Angeſichts/ in dieſes Mitte/ weil nur eine

noͤthig war/ gelegen uͤber dem Munde/ da⸗

mit ſie die durch ihn gehende Nahrungs⸗ Mittel/ ob ſie dienlich oder ſchaͤdlich aus dem boͤſen oder guten Geruch pruͤffen koͤn⸗ ne/ denn ſie bekanter maſſen zum Riechen und Athem hohlen gewidmet/ dazu auch

.r Ghi. r e. e] Hemaͤſſe

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Müte des an der S Wr durchſ

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