82 UArſachen der gewoͤhnlichen Krankheiten
die kleinen Kinder und Kranke, befinden ſich um deſto ſchlimmer. Jedem vernuͤnftigen Landmanne ſollte es eine Regel von großer Wichtigkeit ſeyn, ſeine Wohnſtube moͤglichſt rein zu halte und ſie taͤglich einigemal auszu⸗ luͤften.
§. 10.
Wirkung der gewoͤhnlichen Nahrungsmittel des Landmanns auf ſeine Geſundheit.
Die grobe Koſt, welche der Landmann zu genießen
pflegt, lehrte ihn die Gewohnheit vertragen und er befindet
ſich wohl dabey. Auch ſchwachen Leuten ſchadet ſi ſie nicht, wenn ſie ihrer gewohnt ſind. Der Bauer pflegt langſam zu eſſen und alles wohl zu kaͤuen; dieſes hilft viel dazu, daß er auch ſchwere Speiſen leichter verdauet. Es iſt zur Erhaltung ſeiner Geſundheit ſehr zutraͤglich, daß er ſich mehrentheils einfacher, und nach Verſchiedenheit der Jahrszeiten abwechslender Nahrungsmittel bedient. Seine Sommerſpeiſen, die er zum groͤßten Theil aus dem Gewäͤchsreiche hernimmt, erfriſchen ihm das Blut und verhindern die zu große Aufloͤſung deſſelben. Eben dieſe Wirkung hat die Milch, die M olken und die Buttermilch. Im Winter genießt er haͤrtere und ſchwerverdaulichere Dinge, die ihm doch wohl bekommen, wenn er nur Bewegung genug hat und ſeine Arbeiten im Freyen fortſetzt: ſonſt aber verurſachen ſie ihm leicht Krankheiten,
Verſtopfungen, Zufaͤlle, die von Verſchleimung der Saͤfte herruhren, Schleimfieber u. dergl.
Im Winter ſchlachtet der Landmann ſein fuͤr ſich
gemäͤſtetes Vieh, gewoͤhnlich in den kuͤrzeſten Tagen und wo er die wenigſte Arbeit hat. Da verderben ſich denn
viele damit, daß ſie das friſche Fleiſch und die ſetten Wuͤrſte taͤglich und meiſtens unmaͤßig eſſen. Daher iſts um ſolche Zeit gar was Gewoͤhnliches, daß viele Landleute
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