6 1V. Arzeneybuͤcher nicht viel mehr als bloße Eupirie lehren. Indeſſen iſt eine vernuͤnftige Empirie un⸗ endlich beilſamer, als die grobe Pfuſcherey, und es iſt ſehr daran zu zweifeln, ob dieſe unter dem b gemeinen Volk geringer ſeyn wuͤrde, wenn's keine dergleichen Buͤcher gaͤbe. Die oͤffentlichen Medicinalanſtalten nnaß ganz anders ſeyn, als ſie wuͤrklich in den mehreſten Ge⸗ genden von Deutſchland ſind, bevor man vom gemei⸗ nen Volk, zumal von den Landleuten, verlangen koͤnnte, daß ſie bey jedem Vorfall, der ihre Geſund⸗ heit betrifft, ſich einem ordentlichen Arzte anver⸗ trauen ſollten. Es iſt gewiß nicht bloßer Unver⸗ ſtand von ihnen, daß ſie, außer dem hoͤchſten? Nothe fall, ſo wenig Zutrauen zu eigentlichen Aerzten Plln, Die Schuld liegt mehrentheils an den Aerzten ſelbſt. Sie ſtehen zu weit von den gemeinen euten ab: ſie machen einen groͤßern, in die Augen fallenden Aufwand, und deswegen ſcheuen ſich jene deſto mehr vor den Unkoſten, die ſie ihnen verur⸗ ſachen moͤchten. In nnchen C. ſendan befindet ſich auch kein ordentlicher Arzt, aber Pfuſcher gibts 1 uͤberall. Da iſts doch wuͤrklich beſſer, ein gutes b Arzeneybuch nachleſen, als dieſe um Rath fragen. Die Krankheiten der Landleute ſind gemeiniglich weniger comwlicirt, als bey Leuten, die keine ſo ein⸗ ſoche Lebensart fuͤhren. Sie ſind nicht ſo verwoͤhnt, ihre Naturkraͤfte haben wennger ſchieſe Richtungen be⸗
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