68 A. Rahlfs, Ein weiteres Fragm. d. griech. Obers. d. sam. Pentateuchs.[266]
es n ee brt rd SNe L[ölre AOrY J ä-sv 6) 1 a] STy]: mechanische Wiedergabe des hebräischen Perfekts durch griechischen Aorist, wie bei obr soednh= e Deut. 25:7 statt des 0⁰b déxet der LXX(s. oben S. 182). Der hexaplarische LXX-Text öri dtby tNet oh r“ ¹) stimmt natürlich wieder annähernd mit dem Fragm. überein (vgl. oben S. 194 f.), behält aber das alte ꝓuet bei. Ahnlich auch die LXX-Hs. A ött ab-by iae 6 oarh 5-0d. „ s en i ee ee de Swoy Sro,]89e Lele Frn &yxvioy Lreplovj. R rc Tarp! r e eoe[ots S'ſos) pole 2A5- 1r[o5]. Im hexaplarischen LXX-Texte ist ri xarpt 25 ν obelisiert. n ree* 1805. Andrerseits stimmt das Genfer Fragment in[Ytrſcvο otxiXov!= dn Dade v. auffällig mit der Septuaginta überein. Allerdings haben auch die arabische UÜbersetzung des samaritanischen Penta- teuchs, Pseudo-Jonathan, das Fragmententargum, Saadja und Hie- ronymus„gestreiftes, gesticktes, buntgewebtes Unterkleid“ o. ä. ¹), aber die Wahl genau desselben Wortes in der Septuaginta und im Fragment kann doch kaum zufällig sein. Also werden wir auch hier, wie bei den Gießener Fragmenten(s. oben S. 192 f.), Abhängigkeit der griechischen UÜbersetzung der Samaritaner von der Septuaginta annehmen dürfen ³).
1) Dies abrv findet sich jedoch nur in den Handschriften acm bei Brooke- MeLean.
2) Arab. Übers. des sam. Pent.= aa5, Ps.-Jon. und Fragmententargum Oxo, Saadja ·—Leao XaA3,, Hieron. tunicam Polymitam. Dagegen Aquila xrtõvr doοtασέαλν„Knöchelkleid, Talar“, Symmachus Ntrövd Neiεεαοντ⁶ννν⁷ xuneròy und Peschita e.S. L-Loo„Unterkleid mit langen Armeln“, während das sam. Targ. und Onkelos das hebräische Wort db unübersetzt herübernehmen.
3) Ein anderes Fragment mit merkwürdigen Abweichungen von der Septua- ginta ist der Straßburger Pap. gr. 748, welchen O. Plasberg im Archiv für Pa- pyrusforschung 2(1903), 224— 227 herausgegeben hat(Gen. 25 19— 22 26 3—4 auf Pergament, vermutlich aus dem 5. Jahrh.;= As bei Brooke-MeLean). Ich dachte daran, daß es vielleicht zu einer der beiden samaritanischen Handschriften ge- hören könnte, aber dies ist durch Zeilenlänge und Schrift ausgeschlossen. Eine sichere Bestimmung der Übersetzung, der das Fragment angehört, ist vorläufig nicht möglich.
* e = 27
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