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mal ie Fri⸗ 9), nebſt nd Leipz.
des Erb⸗ dgrafen) er Prim⸗ jetzigen 969. 8. lür die
einem de kieder⸗ barſten, anden menhal⸗ eweiſen Veran⸗ termaſ
ſelbſt, ide her ge teſer 1
oſtock 4 Auß⸗ V ſer b
des ſel. D. Ouvrier. 15
ſer dieſen wurden Gellerts, Neanders, Cra⸗ mers, und aller damahls bekannten neuern
guten Lieder⸗Dichter, Werke dabei gebraucht. Auch die alte Kernlieder Luthers, Gerhards, u. d. g. ſind nicht weggelaſſen, ſondern mit einigen Voraͤnderungen, die zwar manchmal, indem ſie den Ausdruck verſchoͤnern, die Ge⸗ danken ſchwaͤchen(*), aufgenommen. Ue⸗ brigens hat dieſes vorzuͤgliche Geſangbuch zwar nicht das Gluͤck gehabt, in den hieſigen Landen zum allgemeinen Gebrauch eingefuͤhrt zu werden. Hingegen haben die Freiherrn von Bibra in Franken mehrere hundert Ab⸗ druͤcke davon fuͤr ihre Unterthanen aufkaufen,
und den Titel alſo umdrucken laſſen: Frei⸗
herrlich Bibraiſches Geſangbuch„auſſerdem,
daß eine Menge derſelben ſogar in den reut⸗
ſchen Staͤdten des ehemaligen Engliſchen Ame⸗
rika die de Andacht der Chriſten befoͤrdern hilft.
8) Un⸗
.2 Zum Beweis deſſen, was ich hier ſage, daß nehmlich
nicht jede Verſchoͤnerung auch Verbeſſerung ſei, diene der vierte Vers des alten gedanken⸗ und troſtvollen Lieds: O Gott du frommer Gott u. ſ. w. davon heißen die vier lezten Zeilen im Ori⸗ ginal alſo:
Gib daß ich meinen Feind
Mit Sanftmuth uͤberwind,
Und wo ich Rath bedarf,
Auch guten Rath erfind.
Nach der Veraͤnderung aber heiſſen die zwei lez⸗
ten Zeilen folgendergeſtalt:
Und zur Verſoͤhnlichkeit Bereit ſei als dein Kind. Wo iſt nun hier die ganze Bitte um Erbaltung guten Raths im Fall der Noth, einem gewiß wich⸗ tigen Gegenſtand?


