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15 B. 2r T. V. d. öffentl. Urk. uͤb. d. bürgerl. Zuſt. 42
ker, das Gewerbe und die Wohnorte derjenigen, welche die Erklärungen(als Zeugen) abgegeben haben, und, falls ſie Verwandte des Verſtorbenen ſind, zugleich den Grad ihrer Verwandtſchaft.
Eben dieſe Urkunde muß ferner, in ſo weit man da— von Nachricht haben kann, die Vornamen, Geſchlechts⸗ namen, das Gewerbe und den Wohnort der Eltern des Verſtorbenen, nebſt ſeinem Geburtsorte enthalten.
80. Die Sterbfälle in den Militair⸗ und bürger⸗ lichen Spitälern oder andern öffentlichen Häuſern ſind die Vorgeſetzten, Directoren, Verwalter und Hausei⸗ genthümer in den nächſten vier und zwanzig Stunden dem Civilſtandsbeamten anzuzeigen verbunden, welcher, um ſich von dem wirklich erfolgten Ableben zu überzeugen⸗ ſich dahin verfügen, und, nach Vorſchrift des vorhergehen⸗ den Artikels, über die ihm gemachten Erklärungen, und über die von ihm eingezogenen Erkundigungen eine Ur⸗ kunde ausfertigen muß.
Überdieß ſollen in den genannten Spitälern und Häuſern eigene Regiſter geführt werden, die dazu be⸗ ſtimmt ſind, dieſe Erklärungen und eingezogenen Nach⸗ richten darin einzutragen.
Der Civilſtandsbeamte ſoll die Todesurkunde dem Civilſtandsbeamten des letzten Wohnorts des Verſtorbe⸗ nen zuſenden, und dieſer ſie gleichfalls in ſeine Regiſter eintragen.
81. Sind Zeichen oder Spuren eines gewaltſamen
Todes, oder andere Umſtände vorhanden, welche deßhalb
einen Verdacht erwecken, ſo darf die Beerdigung nicht eher geſchehen, als nachdem ein Polizeybeamter unter dem Beyſtande eines Doctors der Medicin oder Chirurgie über den Zuſtand des Leichnams und die ſich hierauf be⸗ ziehenden Umſtände, ſo wie über die Nachrichten, die er über die Vornamen, den Geſchlechtsnamen, das Alter, Gewerbe, den Geburks⸗ und Wohnort des Verſtorbenen einziehen konnte, ein Protokoll aufgenommen haben wird.
82. Der Pelizeybeamte iſt gehalten, dem Civil⸗ ſtandsbeamten des Orts, wo die Perſon verſtorben iſt, ſogleich alle zu Protokoll genommene Nachrichten einzu⸗
ſenden, und nach dieſen muß die Todesurkunde abgefaßt
werden.
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