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7.) Die Einſprüche, wenn deren gemacht wurden; ihre Aufhebung, oder die Bemerkung, daß kein Ein⸗ ſpruch geſchehen ſeye; 8.) Die Erklärung der Contrahenten, daß ſie ſich einander zu Ehegatten nehmen, und der von dem öffent⸗ lichen Beamten erfolgte Ausſpruch ihrer ehelichen Ver⸗ bindung; 26).. 9.) Die Vornamen, Geſchlechtsnamen, das Alter,
das Gewerbe und die Wohnorte der Zeugen, und ihre Erklärung, ob, von welcher Seite, und in welchem
Grade, ſie mit den Parteyen verwandt oder verſchwä⸗
gert ſeyen.
b Viertes Capitel. Von den Todesurkunden.
77. Keine Beerdigung darf ohne Erlaubniß des Civilſtandsbeamten geſchehen. Er ertheilt ſie auf unge⸗ ſtempeltem Papier, und unentgeltlich; aber nicht eher, als nachdem er ſich zu dem Verſtorbenen verfügt hat, um ſich von ſeinem wirklichen Ableben zu überzeugen, und vier und zwanzig Stunden nach dem Ableben; ausgenom⸗ men ſind jedoch die in den Polizeyverordnungen beſon⸗ ders beſtimmten Fälle.
78. Der Todesurkunde wird von dem Civilſtands⸗ beamten auf die Erklärung ²⁷) zweyer Zeugen geferti⸗ get; dieſe Zeugen ſollen, wo möglich, die zwey nächſten Verwandten oder Nachbarn ſeyn, oder, wenn jemand außer ſeinem Wohnorte geſtorben iſt, die Perſon, bey welcher er geſtorben, und ²⁸) ein Verwandter oder ein Anderer.
79. Der Todesurkunde muß die Vornamen, den Geſchlechtsnamen, das Alter, Gewerbe und den Wohn⸗ ort des Verſtorbenen enthalten; ferner die Vornamen und den Geſchlechtsnamen des andern Ehegatten, wenn die verſtorbene Perſon verheirathet, oder verwittwet war; endlich die Vornamen, Geſchlechtsnamen, das Ab
26) daß ſie für Ehegatten zu halten ſeyen. K.
27) Anzeige. E. 28) und noch uͤberdem. E.


