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Abtrettung des Guts dringen. Bey der deutſchen findet ſtatt, jedoch kann der Erbbeſtaͤnder zugleich noch dur
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baren Jahren, oder wenigſtens bis zum ſechszehenden oder zwanzigſten Jahr derſelben ernaͤhren und erziehen ſollte, wogegen ihm der Nieß⸗ brauch von den eigenen Guͤtern derſelben zugeſtanden wurde. 4.) Daß er die ſehr in Verfall gerathenen Gebaͤude der Emphyteuſis auf ſeine ei⸗ gene Koſten wieder herſtellen und ausbeſſern ſollte. 5.) Daß zu glei⸗ chem Ende, im Fall ſeine Frau als Tochter des vorigen Erbbeſtaͤnders ohne Kinder verſterben ſollte, nach ſeinem eigenen gleichfalls erfolgten
bleben, den uͤbrigen Kindern frey ſtehen ſolle, von ſeinen Erben die Emphyteuſin mit Erſetzung deſſen, wofuͤr er dieſelbe angenommen, wie auch aller darauf verwandten Beſſerungskoſten zuruͤck zu nehmen. B.
b Sechs und vierzigſte Anmerkung
zu S. 270.(946.) 5.) Er muß jaͤhrlich einen gewiſſen
b b Erbzins geben. 1 In Anſehung der Mittel dieſen jaͤhrlichen Erbzins beyzutreiben, zeigt ſich abermals, wie Kopp in den Lehensproben Th. 1. pag. 308. anmerkt, ein wichtiger Unterſchied zwiſchen der deutſchen und roͤmiſchen Emphyteuſi. Bey dieſer iſt der Dominus directus befugt, ackionem emphyteuticariam directam anzuſtellen, und kann vermoͤge derſelben entweder auf Erfuͤllung der verabredeten Bedingungen, oder auf die
zwar dieſes auch G ch kuͤrzere und beſſere Zwangsmittel zu Erfuͤllung ſeiner Schuldigkeit gebracht werden. Da⸗ hin gehoͤrt 1.) die Leiſtung oder das obhtagium, da ſich der Erbbeſtaͤnder verbindlich macht, auf den Saͤumungsfall, an einem beſtimmten Orte in ein Wirthshaus einzureiten, und darin ſo lange Gyſellſchaft zu hal⸗ ten, bis alles, was in dem Leyhbriefe verſprochen war, erfuͤllt ſeyn wuͤrde. Ein Beyſpiel hievon findet ſich Nin einer Urkunde vom Jahr 1487. welche der Verfaſſer ſelbſt unten S. 321.(994.) eingeruͤckt hat. Siehe auch, was derſelbe hieruͤber unten S. 277.(952.) ſagt. Jedoch iſt dieſes Huͤlfsmittel wegen vieler dabey vorgefallenen Mißbraͤuche durch die Reichspoliceyordnung vom Jahr 1577.§. 10. aufgehoben, und auſ⸗ ſer den Hollſteiniſchen Landen wenig mehr bekannt. 2.) Die Pfandung
B. G Zuſaͤtze. d auf
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