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Erbbeſtaͤnders eine Recognition des dominii directi, wiewohl ohne Le⸗
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henwaare verſprochen war, welches eine Inteſtaterbfolge vorausſetzt; 3) iſt auch in Ruͤckſicht auf Laudemium, Naͤherkaufsrecht und Beurthei⸗ lung des neuen Erbbeſtaͤnders ein ſo großer Unterſchied zwiſchen einer Veraͤuſſerung unter Lebendigen, und einer Teſtamentariſchen Verfuͤ⸗ gung uͤber die Erbleyhe, daß ſchlechterdings von jener auf dieſe nicht ge⸗ ſchloſſen werden kann.
Dabß die Erben bey dieſer deutſchen Emphyteuſi bisweilen eine Lehn⸗ waare oder ſogenannte Weinkaufsgelder bezahlen, als worinn ſich eine Nachahmung der eigentlichen Lehen, und zugleich ein groſſer Unterſchied von der roͤmiſchen Emphyteuſis zeigt, davon ſind ſchon oben Beyſpiele angefuͤhrt, welchen noch beyzufuͤgen iſt Gudenus in Cod. dipl. T. II. pag. 77. Ausfuͤhrlich handelt davon Kopp in den Lehensproben Th, 1. pag. 301. Ebenderſelbe ſtimmt auch S. 299. darin mit uns uͤberein, daß unter Leibeserben des erſten Erwerbers bey dieſer deutſchen Em⸗
phyteuſi, gleichwie bey den eigentlichen Lehnguͤtern, bald die maͤnnlichen
Deſcendenten allein, bald auch zugleich die weiblichen verſtanden werden, die Aſcendenten und Collaterales aber allezeit ausgeſchloſſen bleiben; wie ſich aus mehreren von ihm angemerkten Beyſpielen ergiebt. B.
Fuͤnf und vierzigſte Anmerkung
zu S. 269.(045.) So ſind doch unter den Erben wie bey Lehen nur die Leibeserben des erſten Erwerbers ver⸗ ſtanden worden. b
Wie aber, wenn mehrere Kinder des letztern Erbbeſtaͤnders vor⸗ handen ſind, muͤſſen ſolche insgeſamt zur Erbfolge in dieſem Erblehen oder Emphyteuſi gelaſſen werden? ich antworte: wenn ſie es fuͤr ſich
rathſam finden, daſſelbe gemeinſchaftlich zu verwalten und zu benutzen, ſo kann ihnen ſolches nicht unterſagt werden; indem der Lehnherr dabey gar nicht interreßirt iſt. Ein anderes hingegen waͤre zu antworten, wenn ſie das Gut unter ſich theilen wollten; denn gegen alle Zerſtuͤckelung deſſelben ſowohl, als der davon abhangenden Verpflichtung zu Bezah⸗
lung


