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Ausführliche Abhandlung von denen Bauergütern in Teutschland sowohl überhaupt als auch drey und fünfzig unterschiedene Arten derselben insonderheit alles aus ächten Teutschen Alterthümern und Urkunden, auch neuen Landesordnungen und Leyhbriefen erläutert und bestärket. / Friedrich Carl von Buri, weiland hochfürstl. Hessen-Darmstädtischen wirklichen geheimen Raths ; mit einer Vorrede von D. Franz Just. Kortholt und D. Justus Friedrich Runde
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Seite
669
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„ wie und mit was Pacten und Bedingungen ſolch Vererbung, oder Erbleyhe geſchehen ſey, damit dadurch kuͤnftige Mißver⸗

Au ſtaͤnde und unnoͤthiges Gezaͤnk, auch Rechtfertigungen verhuͤ⸗ „ tet werden.

Ein gleiches beſagt auch die Churpfaͤlziſche Landesordnung barrt. II. Tit. V.§. 2. Siehe Kopp in den Lehensproben Th. 1. S. 297. ſeq. R.

Ddrrey und vierzigſte Anmerkung zu S. 268.(944.) Noch mehrere hieher gehoͤrige . Eyempel. Ssiieehe eines dergleichen beym Gudenus Cod. dipl. T. II. p. 78. B.

Ebendaſelbſt. Bisweilen durch ausdruͤckliche Ge⸗ ſetze bekraͤftigt. In einer Urkunde beym Senkenberg in ſelect. iur.& hiſtor. Tom. IV. pag. 486. ſeq. beruft man ſich ausdruͤcklich auf ein hieruͤber vor⸗ handenes Herkommen und Geſetz: vnd er(Emhpyteuta) ſollich leben alſo vn ir(Abbatiſſæ Kubacenſis) Miſſen vnd S das vor nicht angepoten hetre nach lainder gewonbeit vnd der berrſchaft und der Serichtr rechten nach pucbs ſage. Herr von Senkenberg bemerkt dabey in der Anmerkung, daß dieſe Worte aus dem im Jahr 1344. gemachten Bayriſchen Landrecht genommen waͤren. R. b b Vier und vierzigſte Anmerkung zu S. 269.(944.) Es fragt ſich hierbey, ob der Be⸗— ſtcander ſeine Erbleyhe nicht allein auf ſeine Leibeserben.

Bey dieſer Frage von Vererbung der Erbleyhe, welche der Wer⸗ ſaſſer hier beantwortet, entſteht noch weiter auch dieſe Frage: ob in ſolchen Gegenden, wo Solmſiſches Recht gilt, der uͤberlebende Ehe⸗

gatte den Uſumfructum an dieſer deutſchen Emphyteuſi habe? hierauf

iſt zu antworten: daß in Ruͤckſicht auf die Miterben ohne Apſtand die b 6 3 Fra⸗