20( vno videlicet ſoldo denariorum. Beym Hergott geneal. gent. Auſtr. pag. 340. desgleichen lus Hereditarium proprietate oppoſitum kommt vor in einer Urkunde beym Gudenus Cod. diplom. T. II. pag. 9. B.
Ein und vierzigſte Anmerkung zu S. 261.(936.) 7) Emphyteuſis.
Auch ius Colonarium beym Gudenus Cod. dipl. T. II. pag. 182. und in den vorhin angefuͤhrten Stellen hin und wieder. B. Zwey und vierzigſte Anmerkung b zu S. 265.(940.) b
In der hier im dritten Abſchnitte folgenden Aufzaͤhlung der Rech⸗ te und Pflichten des Erbbeſtaͤnders hat der Verfgſſer einen Punet uͤber⸗ gangen, den wir jedoch als die Grundlage aller uͤbrigen von ihm erklaͤr⸗ ten Rechte und Pflichten anſehen muͤſſen. Dieſen nemlich, daß zu Er⸗ richung der Erbleyhe allezeit eine Verbriefung oder ſchriftlicher Contract erforderlich iſt; als worinn gleich anfaͤnglich dieſe deutſche Emphyteuſis von der roͤmiſchen abweicht. Denn es iſt bey den Deutſchen Herkommens, daß die Verleihung zu rechtem Erbe allezeit durch ordentliche geſchrie⸗ bene Leyhbriefe geſchehe, welche als die Hauptquelle der unter den Con⸗ trahenten ſtattſindenden Rechten und Verbindlichktiten betrachtet werden. Eines Theils geſchahe dieſes zu deſto ſtaͤrkerer Gewißheit der einander gethanen Zuſagen; andern Theils aber und vornehmlich auch deshalben, weil durch dergleichen Verleihungen zu rechtem Erbe der wuͤrkliche Be⸗ ſitz des Leyhguts zum deutſchen Nießbrauche uͤbergeben wurde, wozu die ſogenannten Handfeſten oder oͤffentliche ſchriftliche Urkunden jederzeit als ein nothwendiges Formale betrachtet wurde. Man ſehe die Solm⸗ ſiſche Landesordnung b. II. tit. VI.§. 1. wo es heißt: b
„Erſtlich, daß ſolche Erbleyhen allwege in Schriften, unter des
„Gerichts oder unſer Amptleute, darunter ſolch Gut gelegen,
„oder ſunſt anderer glaubhafter Leuth, ſo Siegel genoſſen, »Inſiegel verbriefet werden ſoll, um gleiches Behaltswillen, „ wie
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gat iſt


