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Ausführliche Abhandlung von denen Bauergütern in Teutschland sowohl überhaupt als auch drey und fünfzig unterschiedene Arten derselben insonderheit alles aus ächten Teutschen Alterthümern und Urkunden, auch neuen Landesordnungen und Leyhbriefen erläutert und bestärket. / Friedrich Carl von Buri, weiland hochfürstl. Hessen-Darmstädtischen wirklichen geheimen Raths ; mit einer Vorrede von D. Franz Just. Kortholt und D. Justus Friedrich Runde
Entstehung
Seite
667
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Acht und dreyſigſte Anmerkung

iu S. 211.(888.) Durch die Veraͤuſſerung ſeines Va⸗ teers als des letzten Beſitzers erhalten hat. Bey den deutſchen Erbzins oder Leyhguͤtern wird zum 5 b

Laudemium auch bey der Veraͤnderung des Herrn ad innoftere das dorum entrichtet, welches gleichwohl in zweifethaften Faͤllen nicht zu vermuthen und deshalb auch nicht uͤber die im Contract beſtimmten Faͤl⸗ le auszudehnen iſt. Wenn nun aber in demſelben Meldung geſchehen daß bey erfolgtem Sterbfalle eines der beyden Contrahenten das Laude⸗ mium bezahlt werden ſolle, und der dominus directus alsdann ſein Recht bey ſeinen Lebzeiten einem andern uͤbertraͤgt, ſo wird auch das Laude⸗ mium nicht bey ſeinem, als des Cedentis Tode entrichtet ſondern es iſt

in dieſem Falle der Tod des Ceſſionarii abzuwarten. Gleicherweiſe wenn der Dominus directus die Emphyteuſin zwiſchen zween Erben theilt⸗ o kann er das Laudemium nach deren Tode nicht rechtmaͤßiger Weiſe

zweymal fordern, ſondern er empfaͤngt bey eines jeden Tode nur die Helfte des verſprochenen oder hergebrachten Laudemiums. Wenn auch

in dem Leyhbriefe nur des erſten Verleyhers bey Entrichtung des Laude⸗

mii gedacht worden, ſo faͤllt bey folgenden Sterbfaͤllen alle Schuldigkeit

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dergleichen weiter zu bezahlen gaͤnzlich weg. Conf. 5 Erbzins⸗ recht Cap. XI. B. ch g 44 vom Erbzins⸗

Neun und dreyſigſte Anmerkung zu S. 259.(034.) 1) Erbleyhe oder Erblehnen. Verſchiedene merkwuͤrdige Documente von Erblehen ſiehe beym B.

Kopp in den Lehnsproben Th. I. pag. 177. feqq.

Vierzigſte Anmerkung zu S. 259.(035.) 4) Vererbung.

Auch ſchlechthin Erbe, wie folgendes Beyſpiel zeigt: Teneat a dicto monaſterio iure, quod vulgo Erbe dicitur, pro annuo cenſu,

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