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Historia Vnnd Beschreibung Influentischer, Elementischer vnd Natürlicher Wirckungen aller fremden vnnd heimischen Erdgewechssen, auch jrer Subtiliteten : sampt ... Conterfeitung derselbigen, auch aller teiler, innerlicher vnd Eüsserlicher glider am menschlichen Körper ... / durch Leonhardt Thurneysser zum Tuhrn ... beschriben
Entstehung
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Vom gantzen Menſchlichen Coͤrper inn Gemein.

jenſtlich diſes alle Morgen nuech Wirdt etlichen Aufftaͤderlein der Le⸗ podagra dienſtlich/ ſo diſes alle d te⸗ ber alſo dem Mundt oder Hals der Zu ge⸗ ren/ jedes mahl ein quintlein eingenohmen. 6 Æ☛* Beer mutter/ vnnd den vreteribus oder er et 6 Wo ſich geſchwer inn das Cauum oder hoͤle Vrctercs. Haengengen/ den Sohmaderen oder Inet. der Muͤtter geſetzt hetten/ ſoll diſe vermiſchung mit Eeſhwe⸗ an Hoͤdlein deß Weibs. Wachß vnd weiß geprantem weinſtein vnd Rocke⸗ den Heiche Deß ſchonen vnd Weißgeſottnen ſaltzes ein nem mehl vermiſcht/ vnd Zepflein dorauß gemacht

ſtein Lende. r, e h intlei d deß Oel in das Oleum getruckt/ vnnd an einem Seilden Fe⸗ uintlein/ deß zchilluachs ein quintlein/ vnd deß Oels Oten L 4 e⸗

We, eee Am aadſeß umnteinander verauſche zermalt den demlein fein ſanfft zů der Frauwen geſchoben wer⸗ peafferſuch. Stein der Plaſen/ Lenden/ Nieren/ vnd Reſoluirt den/ diſes Weichet/ Offnet/ vnd Reiniget oder reno⸗ s. im Leib allen Tartar/ iſt derhalben/ weil diſes auch uirt die Statt/ vnd bringt ein Vnſ chmertzliche hey⸗

ſchweiß verurſacht/ wider die Waſſerſucht vnd das lung.

Artt/ Eigenſchafft vnnd e

Aethiopiſchen«ESL nach Paracelſiſcher weis/ welch Leiplich/ Materialiſch/ vnd Cornplexionaliſch iſt/ Auſſerthalben

deß Weiblichen Leibs. Diſe jetʒt letſte beſchribne vermiſchung/ heilet Faulen Frantzoſen. ¶◻ Wan abef das Oel vnd ſaſter zum mli altz/ allein zu den fri Le. aehan eirrlichen e, Aeneeee Wercheuaf ſchen Wundein enſet te/ ſo die Lu ſſerli hauf Diſer Bercurius Præcipitatus, welches der, De⸗Oer gelegt wirdt/ die ge⸗ 3 ller gemeineſt iſt/ wirdt auff das aller einfaltigeſt die Pflaſter getempe⸗ Geſchwer. ſchwer/ Babones/ auch an⸗ e Mertehhe Man Reſoluirt inn guͤttem ge rirt wirdt/ heylet diſes

Balncs— Aalſo zuͤgerichtet. ka in gůttem ge⸗ 1 10. e . meinem Aquafort(von Salpeter, Vitriol /vñ Alaun/ gar ſanft/ doch ſol man

Piœpraio. dere oͤffnungen/ ſo inn mei 7 a am, do Mekouen Hitʒigen zeitten von vn⸗ deß Erſten. 30. deß andern 25. vnd deß letſien ꝛ. theil diſes zu denẽ Wu nden/

Præcipitati. chu 8 Gediſtillirt) diſen gereinigten vnd durch ein Leder 4 1 Je Prxeip reiner vermiſchung ent⸗ e truckten Aecaewae aſſer diten ſtehn vber nacht⸗ ſo Cenfouerr welche feucht/ vil Ayt⸗ ſtandt. oder Salſirt/ vnd ſtralet ſich diſer/ vnd ſetzt ſich inn dem Waſſer zu, ter geben/ oder do das

Wann auch deß ſamen/ das Waſſer welches jetz von farden ſchon grüen ſicht/ ſeuͦ⸗ Glidtwaſſer geht/ nicht

Goldfarbẽ Mercurij præ⸗ gert man Morgens daruon thuͤt die verſamlete Matern in ein Ir⸗ nutzen/ auß der vrſa ch/

„. 1 din/ a er doch vnuerglaſurt geſchirr/2. ſetzt das auff ein friſch Rol ſes ein Attracrr⸗ Eieate en kleiner theil/ feur/ rüert es mit ders Leffei B. ſo ſchmiltzet zuͤm erſten der Mercurn, daß diſes enn Attracti⸗

Namlich der dreiſſigſt 2, wie ein Schmaltz oder Butter/ vnd jeüdet in dem geſchirr/ wañ uiſche vnnd Flußzihen⸗ theil am gewicht darun nun das Feur je lenger je ſtercker wirdt/ erharttet letſtlich diſes/ vñ de Aigenſchafft hat/

der gemiſcht/ heilt diſes ferbt ſich ſchon Saffran gelb/ wirdt hart/ vnd facht an zuͤriechen/ di⸗ under es ſoll m 1 idrendſch 19, es 38 ſes riechen ſoll man nun ſo lang nachlaſſen biß daß es vergeht/ dann g enen/ d. der Pr 30 4t 4 nimbt mans mit der klufft C. ab/ laſſet es Erkalten/ vnd reibt die 3 Aytte⸗

rechte genera ionem carnis Saffranrote Materi zu Puluer/ vnd diſes iſt der Mercurius præci⸗ rung vn Wefferung be⸗ verurſacht/ die Peützel vetatus/ der bey den Wundtartzten wolbekandt vnd gar gebreüch, doͤrffen/ vnnd gar Tru⸗ vnd vmbſichfreſſende lich iſt/ Doch wollen wir noch von zweyen anderen/ die Rünſtlich⸗ cken ſindt/ gebraucht Alte faule Fran⸗ Loͤcher l er ſeindt/ zu ſeiner zeit auch reden. 4 doſen theien. Locher der alten vnnd wer den.

C. 11 † 2 6₰½ 3½ ℳ zirckende Ferafft vund Sebrauch deſs Aethiopiſchens X& ½ᷣ /nach Alter Philoſophiſcher weis/—

welche Seeliſch/ Subſtantionaliſeh/ vnd Elementiſch ſein ſoll/ Innert⸗ b halb deß Leibs Qualitet der al.. Die erfarne der Artzney/ vnd erkündiger Na⸗ auch das Vich/ fürnemlich aber die tragende geiß ten. türlicher dingen/ ſchreiben diſem Werme vñ Truck⸗ ſen/ wo man diſen Wein/ darin die Wurtz geſot⸗

Licht geberen.„. r.—„.„.. on geberen. ne in dem zweyten gradt zuͤ⸗ ten/ derſelbigen alſo warm eingibt/ gantz gering vñ

Es hulfft diſes/ ſo das im Wein geſotten vnd leichtlich geberen/ dohar es ohne zweiffel veil

Erkabe Gchurd getruncken wirdt/ den Erkaltenden Geberen den Kreuttermeiſter/ Geberwurtz zůſein/ geglaubt ha⸗

Glideren. b b b ben. Daß diſes aber ein empfengnus bey den

Auffſteigen der. Wo auch die Frauw vom auffſteigen der Ge⸗ Menſchen vnnd Tieren verurſachen ſoll /ſo die

Eermarde e bermůtter geplaget/ vnnd beynahendt erſteckt we⸗ Wurtz ein ſtundt vor dem Beyſchlaff eingenum⸗ Fruchtb.facht. re/ truckt diſes/ ſo mans dem Weib einſpruͦtzet/ die men wirdt/ ſindet man bey vilen alten Scribenten.

lnarter wider vnderſich/ vnnd bringt dem Weib 4 Wider die fallende ſucht/ alſo wider die ver⸗

t. andne zeit der Frauwen/ iſt diſes/ ſo die Wurtz vñ

Fallende ſack. Es ſollen nicht allein die Frauwen/ ſunder der Sohm oauhe dhleaſgeherwien 5

b AIII 72 5—,„. Aethiopiſ chens SEI /nach alter Philoſ ophiſcher weis/ welche Leiplich/ Materialiſch/ vnd Complexionaliſch ſein ſoll/ . Auſſerthalben deß Leibs. 3 b

Wann

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