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Historia Vnnd Beschreibung Influentischer, Elementischer vnd Natürlicher Wirckungen aller fremden vnnd heimischen Erdgewechssen, auch jrer Subtiliteten : sampt ... Conterfeitung derselbigen, auch aller teiler, innerlicher vnd Eüsserlicher glider am menschlichen Körper ... / durch Leonhardt Thurneysser zum Tuhrn ... beschriben
Entstehung
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133
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e dlldneida 1 eonzmaln taſg thalben Tonn, doch jre ⸗ ien wolt ſainankenn, rey tag vor fdecfa bendes nachal Lalnine in dan geenäſ en üllen vnderg Lch de 5 N 8 Fen der Van 8 lälben wa denner dapfleins dienterr K dewart dem Wa wd 3ee Wurgenatte e, hranm nteg dae fordere Lehm fratan ſcham binda

ci kein iiguter in den axuſi daß deren einer/ ziuftan e gebraucht werden ſolln n ſte daß aerarus oder da l der Perſon dermmmoln

ſo das were/ ſo git s ſch nen bey dem Weblen on errus im zehenden haßgi maba/ vnd der paſiöin

chformig dehaband eſeeen nehn⸗

m Patienten kein vahmt haden bringen.

— ½à 3 5*

b Alten

men geſchoͤpft haben/ nicht zůuer wer ffen iſt.

Wann dem alſo/ ſo mochte es auch wol ſein/

daß(weil nach ſoͤlchem einnehmen/ der Mundt gewohnlich zůgehalten oder beſchloſſen wirdt/ wie mann mit etlichen Artʒneyen noch heit zů tag pfleget/ auff daß vnd damit die Kreff tigen Geiſter/ nicht zum Mundt auß riechen/ ſun der dem Hirn deſto baß zuͤſtreichen vnd wirckẽ moͤchtẽ/ ſunderlich weil diſe drey Kreutter/ dem

mit/ Luires vnnd bezeichnet.

haupt/ der vornunfft/ vnd den Sinnen am baſten dienend) vom woͤrtlein dilere oder ⸗ry/ das iſt ſtill⸗

ſchweigen/ der nahmen her entſproſſen were.

Er kume jme aber wohar er immer wolle/ ſo iſt den pPaleſtineren ein Nabßp oder Shdatghexar/ auff Grichiſch 2.ν,¶ auff Latteiniſch Radix filent;

oder Schweigwurtz/ bekandt geweſen.

Es ſeye nun diſe dieſelbige oder ein andre/ woͤl⸗ len wirs doch/ vñ von wegen der Wirckenden kraft vnd anderen vrſachen/ darfur halten/ vnd gleich⸗ wol/ dar mit wir miemandr kein jrrung machen ein seſeli Maßilienſe/ oder wie es etliche nennen/ εααααα

aoratoα bleiben laſſen.

Daß aber diſes Dioſcorid, lib.. cap. o 9. eſeli Maßilienſe

2

Geſtal

Salis iitf.. Mer. ij.

2, *22 1⸗

Sor, Ms 4 5 5

EN [Schillua (Lin Oel. ⸗), E Saßz e vuy66,0.

8 e 3

—

8 e e 17

4 Jſes Gewe hat ein Lange/ gerade/ vnd dieff in dem Erdtreich gegründete/ wol⸗ Driechende/ weißfarbe Wurtzel/ dorauff ein

2 5 Aa-e —,,*

Sinatur inn gemein.

—D ieweil dieſes Gewechs/ dem Tabernacul S vnd der Wonung der Scel/ nemlich dem Geblüͤet/ mehr weder anderen theilen am menſchlichen Leib geneigt vnnd zuͤgethon/ vnd doch jre(verſtehe der * Gewechß) ſubtiliteten ſolcher ſubſtantz/ alſo daß ſie mer grob weder ſubtil/ darzů mer ſinckent dañ Volatilus/ das iſt mer ſchwer vnd Corporaliſch/ dann leicht vnd Geiſtlich/ oder damit ichs außtruckenlicher rede/ mehr ein Engenſchafft vnderſich dann vber⸗ Diſtilierung/ jren erſten Angriff der Operation bey der LCeber handt/ ſo werden alle Vene vnd Bluͤt⸗ aderen/ ſo von der Leber zu dem vnderſten theil deß Menſchlichen Maunlichen Leibs/ von der Natur zuͤzuͤſtreichen verordnet dar⸗

ſich zuwircken/ vnnd doch in der

zeie— 1E 1„ Sulp. viſ. 8 8*

Aſcegelios geheiſſen/

— 8 6——* 4 3 NS 22 3/A a 4b0 3 4 —. e A EE— e

8.*— 3 Leonßardt Thurneiſſer zuͦm Thurn/ Das l. Buͤch. heiſt) darmit zůuerſtehn geben/ welches dann nicht ein vn Sreimmbee vrſach/ vnd weil bekandt/ daß die Vaͤtter den Kreutreren/ eintweders der Tu⸗ gendt/ oder geſtaldt/ oder deß Orts halb/ die Na⸗

vnd p hagnon nend/ ſoll derhalben/ daß deſſen vm die 1

Refier der ſtatt Naßilien Cwelche bey außlauff der Sphagnon

Lona oder deß Khodans ins Meer/ gelegen) ſo vberfluſ⸗ Srat Malsllc.

ſig vil wachſſet/ Wiewol ich doſelbſt vmbhar/ nir⸗ Wne

gendts kein anzeigung daruon geſehen/ gib dem zu/ Wanm Lberna daß es vmb der heiligen 3. Koͤnig tag/ Anno 1549. ſer zi Marcili

geweſen/ zů welcher zeit nicht allein diſes/ ſun der auch andere Kreutter ſich erſt erneüweren. Es iſt aber/ daß di⸗

vorhin bey vilen hoch⸗ der Seel. gelartten Menneren be⸗ zeüget/ denen genůxgſam zůglaubẽ/ ich aber habs

Waldt der Zotxen/ vnd wab 4 im Meckelburgerland/ ne helbarn

Trachẽkopf berg.

. auff einem Berg der Scfel. Trackenkopff genandt/ in Portugal in dem Lerefa⸗ dl, h S eben Wald/ vñ Gebirg/ bey dem flus Tineho- io/ vñ latt v aire anderer Ortten mehr gefunden. Hipp cratos.

,— ᷓ„„ Ruellius lib. Hippocrates ſendt diſes seſeli vnd sili/ etlichecals groſs Steu

Ruellius lib 3.) wollens fur das groß Steinbrech/ trey.

von dem an ſeinem Ortt folgen ſoll/ halten/ Wie⸗ Iiur. wol diſes ſeiner Artt nach/ auch nicht mit vnrech⸗

tem Namen ohne Sundt wol ein Steinbrech ge⸗ zar.) nandt werden moͤcht. 2

5. 5„2 ¶Die Araber heiſſen diſes iſtlio/ wirdt auch wol Nau de⸗ 1 1 die Polacken nennendts ol⸗ßnex/ Shpefhr ee⸗

die Frantzo ſen dermontain/ vnd habens die Italianer ſ. wohe“ dem Lateiniſchen vnd Arabiſchen namen nach Se⸗ Stein rech. hu, getauffs oas. Olefsnek s

Sermontain, Seſeli.

litet Fεᷣενεννινν ‿μσνπ/κνκν⁵κνρνς

hochen/ ſtarcken/ vñ Gleychechten/ oder Knotten⸗ Stſtat. den/ vnd vil zweigenden/ oder mit Schoſſen beſetʒ⸗ ten/ vnd doch holen Stengel/ mit einem Kraut dem gar feiſten Fenchel/(allein das es nicht ſo gar gru⸗ en/ auch eines Scharpfen Penetrirenden herben ge⸗ ruchs iſpnicht vngleich.

Der Bluͤſt erzeigt ſich/ vnder der weiſſe etwas wenigs gelblecht/ iſt geſtalt/ wie deß Tyls/ vnd der⸗ Blenezeit. halben das diſes Gewechs/ mehrtheils in den dickẽ dyn.

Waͤlden/ vnd auff hochen vnbewanderten Gebir⸗

gen/ vñ gar gern in Steinechtigen thelern ſtehtcdo⸗

har es vileicht von dem Ruelloo lib. 3. Bergſteinbrech/

oder Saxifrag⸗ montana/ von andern aber ziler montanu Ruell. lih. 3. genandt/ vnd von etlichen/ das es Bergfenchel ſein Bergteinbrech. ſolt/ Heapfaube worden iſt/ wird es erſt zů außgang daeens mom

8. 9 tana. deß Hewmonans bluͤehend/ auß welchẽ Bluͤſt vmb Sller montanum

dẽ anfang deß Septẽbris/ein langgeſtalter aber doch Bergfenchel.

Feit deſs Soh⸗

ecketer Sohmen/ welcher vmb das ende des Oſtobris meua.

gantz reiff vnd zeittig/ pflegt zů wachſſen. Es wirdt durch fleiß vñ ernſt wolgeubtes ver⸗

ſtands(alſo/ durch die allerding Natur erkennende

Vernunfft/ mit hulff deß vnmeſſigen/ vnd ſtertigs nach der dingen Eigenſchafft trachtenden Go⸗

muüets/ mit welchen dreyen der Menſch alle andere

lebendige Creaturen/ nicht allein vbertrifft/ ſunder auch alß ein fürgeſetzter Sorgtrager/ dieſelbige re⸗ girt vñ ordnet/ in ſcheidung der Elementen/ augen⸗ ſcheinlich geſpirt/ daß die Sonn bey diſes Gewechſe wars.

ſes Wurtzel zůuerwalten hat/ 5 theil 4/Mars hat O 5½ darbey 3. theil a. der Mohn hat darbey z.theil!.&3

— 172 2 —2.

Bey dem Kraut vñ Stengel aber/ hat die Son 3 4. theil

ſes der enden wachſſe/ Zut ein wonzn

nnn der Marck in dem Marctk/ Zozen.

fae lkatghe⸗