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Historia Vnnd Beschreibung Influentischer, Elementischer vnd Natürlicher Wirckungen aller fremden vnnd heimischen Erdgewechssen, auch jrer Subtiliteten : sampt ... Conterfeitung derselbigen, auch aller teiler, innerlicher vnd Eüsserlicher glider am menschlichen Körper ... / durch Leonhardt Thurneysser zum Tuhrn ... beschriben
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Glüſt Sohmen. vij. 2 tij. Jeu. D⸗ij. Fugendt. Wermbt/

Vom gund Nenſchlichen Coͤrper inn Gemein.

Der Blůͤſt vnd Sohmen aber hat ſibendthalb

1— Sup.viſ.— Salt nj 7

8.1 Tringtdur. 8 * Reinigt.. 8 87 3 2 2 7

2 occiden. QA=

[2s Jgra. 28 G 8. d kaeDus

28. manſion.

Me. iij.

Krautſtengel. ſamlet iſt von achthalb

O vj. 4. 92 uu J

hi.

Oel I Blãſi/

vom Sohmen

BVitriol Bel.

linctura coral, 2⁸ lorum. Tlendtorlawen waſſ er.

2. — N- 4217 .— 4

Lin Del. 74 he[Ein Safft f Ein Salt

Wermöt o Tringdur. Neuntgt.

Sonnen/ drey Hell vond 5 vaereandarchald thell

vii ei von dem Mohn/ bey

ſich hat/ Dohar diſe ver

theil Sulphuris /3ween reil Saltz/ vnd drithalbteil Nercurij/ Diß Kraut vnnd Stengel aber hat ſechſt⸗ halb theil von der Sonnen/ vier theil von der Vene⸗

Pxa 5 ſe ke vnd deihalb behald von dem Mohn. Saltz.

Penene nft wnedenragde

Sterckung Natürlicher Krafft.

Diſer ſch⸗

der Kolben/ vorhin vñ ehe der Stengel

gar 3 hoch wirdt/ oder die

Krafft ſich in die bletter auß⸗

ſtrecket/ morgens vor auffgang

der Sonnen abgenumen/ klein gehackt/ vnd drey tag in wol⸗ uermachtem Enghalſenden ge⸗ ſchirr alſo ſtehen laſen ſo gibt es ein feüchte weſſerige Sab⸗

ſtantz von ſich/ auff das geſchir

wirdt ein ſoͤlcher helm 4. mit einem ehrnen hanen zu Oberſt

wolgelutirt/ vnd an den ſchna⸗

bel deß helms ein kleins glas

das ne grs ſer oder weitter

dann der helm ſey/ aber an den Hanen ein groſſer fuͤrleger ge⸗ lutirt/ vnd wirdt alſo auff Cin⸗ der hitze gemechlich gediſtillirt. Los ſoll aber zuͤ jederzeit

wmann zehen troͤpflein deß waſ⸗

ſers in daß klein fürleg glas gefallen/ der hanen auffgethon vnd die Geiſter oder tünſt inn den gr aſſen fürleger gelaſſen/ aber Eilendts widerumb be⸗ Ploſſen werden/ diſe Spiritu⸗

eſoluirn ſich inn ein Subtile feüchte Subſtantz/ welche/ ſo

deren /0. troͤpflein eingenomen beide geſchlechter Mañ vnd Weib/ dermaſſen zum Beyſchlaff reitzet/ Alſo daß Auſſerhalb diſem kein ſöͤlches bewerdts affect bringents Aenene gefunden wirdt.

wam/ Aug/ o⸗

teil von der Sonnen/

vierthalb theil von der

Venere/ vnnd zwey theil von dem Mohn/ den

diſen Vrſachen hat diß Gewechs enan b

gantz vnd eigenſchafft zůpver⸗

men/ durchzůdringen/

vnd zů reinigen.

So dieſe Wurtzel zů feiichten gepreſten ol gebraucht werdẽ vwird ſie außgrabẽ zů der zeit/ wann die Venus im occi⸗ dente/ in dem Zeichen der

Wag/ vnd der Mohn im 22. 26. oder 28. grad

deß Krebs/ in der achtẽ

manſion ſteht.

Aber ſo das Kraut

zuů warmen vnd feuchtẽ Schaͤden ſol gebraucht

werden/ wirdt es einge⸗ ſamlet wañ die venus im

orient/ in dem o. 13 oder

17. grad des Widers/ vnnd der Mohn im ſel⸗

bigen grad vñ zeichen/

in der 28. manſton ſteht.

Der Bluͤſt vnd So⸗ men aber wirdt wan die Sonn in der Wag/ vnd

der Mohni im ſelbigen Zeichen iſt/ abgenomen. Es wirdt auß diſesn gewechs ber eitter ein Oel

ein duceus/ vnd ein Saltz.

Geuuch 6 NARTMICIS/ nach Paracelſ iſcher weis 2 1— welche Seeliſeha Subſtantionauſch⸗ vnd Elemantiſch ſ, Innenbalb b Kindtlichs Leibs.

Das Oel vom Bläͤſt vnd Sohmenewo ferr die anderſt recht geſubtiliert vnd Rectificirt) ſeindt an Krafft vnd wir ckung einandren faſt gleich/ allein daß das auß dem Sohmen vmb den zehenden theil mer Sulphurs weil es baß zeittiger vnd mehr foll⸗

Daßz Erſt/ Namlichd dag Gel vom C

[Dem Ma gen/— * Dem Hrn JBaxeagnes* ‚nd der Lungen 71.

De. Nerulein/ ¶Span Aderen/ *vnd den Kroſpelẽ/

(¶◻ Daß Oel diß Bluſts vnd Sohmens c5 d das

ſeanehe

daene ſucht auff das aller klaͤreſt geſubtilirt vñ gereiniget) wir dt mit gleicher ſchwere deß aller Subtileſten Vitriol

der K noer.

Oels verm ſche vnd nach dem die Tincturg der

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2

kummen) dargegen das auß dem Bluͤſt/ vrſach daß es vnaußkochter/ vnd vonn einer nicht gantz auß⸗ gemachten/ vnd noch mit vil feuchte begabter Ma⸗ teri harkumbt/ mer Mercurialiſcher/ vnd derhalben diß letʒte vmb ein klein wenig kelter vñ ̃ feuchter it.

Sohmen wirdt⸗

Es hatt diſes ein Art die Feulungen zů Reno⸗ uiren/ derhalben doͤdtet diſes die Wirm im hane trucknet vnd Wermbt das Hirn.

Das A nder aber/ Namlich das Oelvom Bluͤſt wirdt⸗

Roten Corallen den beyden am gewicht verglichen vnd— vnd Abendes/ jedes mahl 30. troͤpflein inn einem Leffel foll deß Waſſers von

Elendtsklauw Gediſtillirt/ Eingenommen/ hatt

die Jungen Kinder/ ſo die noch nicht vber achtze⸗

hen Jar kummen⸗ von der fallenden Sücht offter mals erledigt.

Das

lichechtent theil (Eswirdt ſen über doch kalten (aiWolffen§ ſth offlungen. ea Schlieeren nufu vñ dem N ſere vñ vnh rnen peſtl entz vn ingdeen gifftig drſonſt verunreint Ldchere dankalten Bra ſht dier Safft/ be tuͤch/ ſo we de Schaden gro dem genetzt/ vn hdauber geſchla manih anruere/ 3 9 Enzundun nSchaden nur