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Von 1846 bis 1853 : Erinnerungen aus Verlauf und Folgen einer akademischen und politischen Revolution / von einem weiland Gießener Studenten und badischen Freischärler [Rudolph Fendt]
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ſondern auch für Andre ſicher von einem gewiſſen Intereſſe ſein wird. Es iſt eben ein Stück ganz apartes, zum Theile anachroniſtiſches Menſchenleben mitten in dem Alles nivellirenden Jahrhundert, deſſen Schilderung einen gewiſſen Reiz hat. Ich hätte ſie breiter aus⸗ ſpinnen können und wie viele pikante Erlebniſſe jener Tage ſind mir während des Schreibens eingefallen!; aber derartige Dinge leſen ſich am Beſten in flüchtig ſkizzirten Federzeichnungen, und einenFelix Schnabel neueren Styls mag ich nicht ſchreiben. So erhebe ich denn das Glas mit dem Verſe aus Houwald's Commersliedam Feſte alter Studenten:

Es lebe Alles, was wir einſt beſeſſen, Was uns erfüllt, begeiſtert und geweckt!

Es lebe, was das Herz nie wird vergeſſen, Obgleich es längſt ein dunkler Schleier deckt! Dir, holde Erinn'rung der ſeligen Zeit,

Dir ſei ein fröhlicher Becher geweiht!