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Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können / von Immanuel Kant
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ſeiner Quellen voͤllig zu befriedigen,) aber mit meinem Vortrage in einigen Aöſchnitten der Elementarlehre, z. B. der Deduction der Verſtandesbegriffe, oder dem von den Paralogismen d. r. V., nicht voͤllig zufrieden bin, weil eine gewiſſe Weitlaͤuftigkeit in denſelben die Deutlich⸗ keit hindert, an deren ſtatt man das, was hier die Pro⸗ legomenen in Anſehung dieſer Abſchnitte ſagen, zum Grun⸗ de der Pruͤfung legen kan.

Man ruͤhmt von den Deutſchen, daß, wozu Be⸗ harrlichkeit und anhaltender Fleiß erforderlich ſind, ſie es darin weiter als andere Voͤlker bringen koͤnnen. Wenn dieſe Meinung gegruͤndet iſt, ſo zeigt ſich hier nun eine Gelegenheit, ein Geſchaͤfte, an deſſen gluͤcklichem Ausgange kaum zu zweifeln iſt, und woran alle denkende

Kenſchen gleichen Antheil nehmen, welches doch bisher nicht gelungen war, zur Vollendung zu bringen, und je⸗ ne vortheilhafte Meinung zu beſtaͤtigen; vornehmlich, da die Wiſſenſchaft, welche es betrift, von ſo beſonderer Art iſt, daß ſie auf einmal zu ihrer ganzen Vollſtaͤndig keit und in denjenigen beharrlichen Zuſtand gebracht werden kan, da ſie nicht im mindeſten weiter gebracht, und durch ſpaͤtere Entdeckung weder vermehrt, noch auch nur veraͤndert werden kan,(den Ausputz durch hin und wieder vegroͤßerte Deutlichkeit oder angehaͤngten Nu tzen in allerley Abſicht rechne ich hieher nicht,) ein Vor⸗

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