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L S== 213 allererſt geſucht wird; ſo mag Einwendung und Tadel unverbeten ſeyn, aber Vertraͤglichkeit muß dabey doch zum Grunde liegen, wil das Beduͤrfnis gemeinſchaftlich iſt, und der Mangel benoͤthigter Einſicht ein richterlich⸗ entſcheidendes Anſehen unſtatthaft macht.
Um aber dieſe meine Vertheidigung zugleich an das Intereſſe des philoſophirenden gemeinen Weſens zu knuͤ⸗ pfen, ſchlage ich einen Verſuch vor, der uͤber die Art, wie alle metaphyſiſche Unterſuchungen auf ihren gemein⸗ ſchaftlichen Zweck gerichret werden muͤſſen, entſcheidend iſt. Dieſer iſt nichts anders, als was ſonſt wohl Mas thematiker gethan haben, um in einem Wettſtreit den Vor⸗ zug ihrer Methoden auszumachen, naͤmlich, eine Aus— foderung an meinen Recenſenten, nach ſeiner AÄArt ir⸗ gend einen einzigen von ihm behaupteten wahrhaftig me⸗ taphyſiſchen, d. i. ſynthetiſchen und a priori aus Be⸗ griffen erkanten, allenfalls auch einen der unentbehrlichſten, als z. B. den Grundſatz der Beharrlichkeit der Subſtanz, oder der nothwendigen Beſtimmung der Weltbegebenhei⸗ ten durch ihre Urſache, aber, wie es ſich gebuͤhrt, durch Gruͤnde a priori zu erweiſen. Kan er dies nicht,(Still⸗ ſchweigen aber iſt Bekentnis) ſo muß er einraͤumen: daß, da Metaphyſik ohne apodictiſche Gewißheit der Saͤtze die⸗ ſer Art ganz und gar nichts iſt, die Moͤglichkeit oder Un⸗ moͤglichkeit derſelben vor allen Dingen zuerſt in einer Cri⸗
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