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Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können / von Immanuel Kant
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211
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ſeine Metaphyſik hinein denken, als ihm gut duͤnkt, dar⸗ an ſoll ihn Niemand hindern, nur uͤber das, was auſſer der Metaphyſik liegt, die in der Vernunft befindliche Quelle derſelben, kan er nicht urtheilen. Daß mein Ver⸗ dacht aber nicht ohne Grund ſey, beweiſe ich dadurch, daß er von der Metaphyſik der ſoynthetiſchen Erkentnis a priori, welche die eigentliche Aufgabe war, auf deren Aufloͤſung das Schickſal der Metaphyſik gaͤnzlich beruht, und worauf meine Critik C(eben ſo wie hier meine Pro⸗ legomena) ganz und gar hinauslief, nicht ein Wort er⸗ waͤhnete. Der Idealism, auf den er ſtieß, und an wel⸗ chem er auch haͤngen blieb, war nur, als das einige Mittel jene Aufgabe außzuloͤſen, in den Lehrbegrif aufge⸗ nommen worden(wiewohl er denn auch noch aus andern Gruͤnden ihre Beſtaͤtigung erhielt), und da haͤtte er zeigen muſſen, daß entweder jene Aufgabe die Wichtigkeit nicht habe, die ich ihr(wie auch jetzt in den Prolegomenen) beylege, oder daß ſie durch meinen Begrif von Erſcheinun⸗ gen gar nicht, oder auch auf andere Art beſſer koͤnne auf⸗ geloͤſet werden, davon aber finde ich in der Recenſion kein Wort. Der Recenſent verſtand alſo nichts von mei⸗ ner Schrift, und vielleicht auch nichts von dem Geiſt und dem Weſen der Metaphyſik ſelbſt, wofern nicht vielmehr, welches ich lieber annehme, Recenſenteneilfertigkeit, uͤber die Schwierigkeit, ſich durch ſo viel Hinderniſſe durchzu⸗ arbeiten, entruͤſtet, einen nachtheiligen Schatten auf

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