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wie mir, daß ſie, bei allem Schoͤnen, was ſeit langer Zeit in dieſem Fache geſchrieben worden, doch nicht fin⸗ den konten, daß die Wiſſenſchaft dadurch um einen Fin⸗ gerbreit weiter gebracht worden. Sonſt Definitionen an⸗ ſpitzen, lahme Beweiſe mit neuen Kruͤcken verſehen, dem Cento der Metaphyſik neue Lappen, oder einen veraͤnder⸗ ten Zuſchnitt geben, das findet man noch wohl, aber das verlangt die Welt nicht. Metaphyſiſcher Behauptungen iſt die Welt ſatt: man will die Moͤglichkeit dieſer Wiſſen⸗ ſchaft, die Quellen, aus denen Gewißheit in derſelben ab⸗ geleitet werden koͤnne, und ſichere Criterien, den dialec⸗ tiſchen Schein der reinen Vernunft von der Wahrheit zu unterſcheiden. Hiezu muß der Recenſent den Schluͤſſel beſitzen, ſonſt wuͤrde er nimmermehr aus ſo hohem Tone geſprochen haben.
Aber ich gerathe auf den Verdacht, daß ihm ein ſolches Beduͤrfnis der Wiſſenſchaft vielleicht niemals in Gedanken gekommen ſeyn mag, denn ſonſt wuͤrde er ſei⸗ ne Beurtheilung auf dieſen Punkt gerichtet, und ſelbſt ein fehlgeſchlagner Verſuch in einer ſo wichtigen Angele⸗ genheit, Achtung bey ihm erworben haben. Wenn das iſt, ſo ſind wir wieder gute Freunde. Er mag ſich ſo tief in
ſeine
„Ontologie auf idealiſtiſche Art ausgedruͤckt.,, Der Leſer darf nur daruͤber dieſe Prolegomenen nachſehen, um ſich zu uͤberzeugen, daß ein elenderes und ſelbſt hiſtoriſch unrichtigeres Urtheil gar nicht koͤnne gefaͤllet werden.
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