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Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können / von Immanuel Kant
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zu verhuͤten, daß ich dieſen meinen Begrif anders benen⸗ nen koͤnte; aber ihn ganz abzuaͤndern will ſich nicht wohl thun laſſen. Es ſey mir alſo erlaubt, ihn kuͤnftig, wie oben ſchon angefuͤhrt worden, den formalen, beſſer noch den critiſchen Idealism zu nennen, um ihn vom dogma⸗ tiſchen des Berkley und vom ſceptiſchen des Carteſius zu unterſcheiden.

Weiter finde ich in der Beurtheilung dieſes Buchs nichts merkwuͤrdiges. Der Verfaſſer derſelben urtheilt durch und durch en gros, eine Manier, die kluͤglich ge⸗ waͤhlt iſt, weil man dabey ſein eigen Wiſſen oder Nicht⸗ wiſſen nicht verraͤth: ein einziges ausfuͤhrliches Urtheil en detail wuͤrde, wenn es, wie billig, die Hauptfrage betroffen haͤtte, vielleicht meinen Irrthum, vielleicht auch das Maaß der Einſicht des Recenſenten in dieſer Art von Unterſuchungen aufgedeckt haben. Es war auch kein uͤbelausgedachter Kunſigrif, um Leſern, welche ſich nur aus Zeitungsnachrichten von Buͤchern einen Begrif zu ma⸗ chen gewohnt ſind, die Luſt zum Leſen des Buchs ſelbſt fruͤhzeitig zu benehmen, eine Menge von Saͤtzen, die auſſer dem Zuſammenhange mit ihren Beweisgruͤnden und Erlaͤuterungen geriſſen(vornemlich ſo antipodiſch, wie dieſe in Anſehung aller Schulmetaphyſik ſind) nothwendig widerſinniſch lauten muͤſſen, in einem Athem hinter ein⸗ ander her zu ſagen, die Geduld des Leſers bis zum Ekel

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