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die den Leſer dieſer Prolegomenen in einigen Faͤllen vor Misdeutung bewahren koͤnten.
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Damit Recenſent aber doch einen Geſichtspunkt faſſe, aus dem er am leichteſten auf eine dem Verfaſſer unvor⸗ theilhafte Art das ganze Werk vor Augen ſtellen koͤnne, ohne ſich mit irgend einer beſondern Unterſuchung bemuͤ⸗ hen zu duͤrfen, ſo faͤngt er damit an, und endigt auch damit, daß er ſagt:„dies Werk iſt ein Syſtem des trans⸗ „ſcendenten(oder, wie er es uͤberſetzt, des hoͤheren)* „Idealismus.,,
Beym Anblicke dieſer Zeile ſahe ich bald, was vor eine Recenſion da herauskommen wuͤrde, ungefaͤhr ſo⸗ als wenn jemand, der niemals von Geometrie etwas ge⸗ hoͤrt oder geſehen haͤtte, einen Euclid faͤnde, und er⸗
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*) Bey Leibe nicht der höhere. Hohe Thuͤrme, und die ihnen ahnliche metaphyſiſch⸗groſſe Maͤnner, um welche beide gemei⸗ niglich viel Wind iſt, find nicht vor mich. Mein Platz iſt das fruchtbare Bathos der Erfahrung, und das Wort, transſcenden⸗ tal, deſſen ſo vielfaͤltig von mir angezeigte Bkdeutung vom Re⸗ cenſenten nicht einmal gefaßt worden,(ſo fluͤchtig hat er alles angeſehen) bedeutet nicht etwas, das uͤber alle Erfahrung hin⸗ ausgeht, ſondern, was vor ihr(a priori) zwar vorhergeht, aber doch zu nichts mehrerem beſtimmt iſt, als lediglich Erfahrungs⸗ erkentnis moͤglich zu machen. Wenn dieſe Begriffe die Erfah⸗ rung uͤberſchreiten, dann heiſſet ihr Gebrauch transſcendent, wel⸗ cher von dem immanenten, d. i. auf Erfahrung eingeſchraͤnkten Gebrauch unterſchieden wird. Allen Mißdeutungen dieſer Art iſt in dem Werke hinreichend vorgebeugt worden: allein der Re⸗ senſent fand ſeinen Vortheil bey Mißdeutungen.
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