30 Einige andere Grundſaͤtze, welche die Geometer vor⸗ rit liſ ausſetzen, ſind zwar wirklich analytiſch und beruhen auf ndantis dem Satze des Widerſpruchs, ſie dienen aber nur, wie finde ih identiſche Sätze, zur Kette der Methode und nicht aus Uphen, Principien, z. B. a— a, das Ganze iſt ſich ſelber gleich, oder in der Me (a+ b)= ad. i. das Ganze iſt groͤſſer als ſein Theil. Und endnuf doch auch dieſe ſelbſt, ob ſie gleich nach bloſſen Begriffen ji ſ von gelten, werden in der Mathematik nur darum zugelaſſen, uh ni de V weil ſie in der Anſchauung koͤnnen dargeſtellet werden. fündeſhe 3 Was nun hier gemeiniglich glauben macht, als laͤge das Ehe ds Praͤdicat ſolcher apodictiſchen Urtheile ſchon in unſerm Be⸗ ſh in En griffe, und das Urtheil ſey alſo analytiſch, iſt blos die tiff ch ſ Zweydeutigkeit des Ausdrucks. Wir ſollen naͤmlich zu Dadad einem gegebenen Begriffe ein gewiſſes Praͤdicat hinzudenken, im viede und dieſe Nothwendigkeit haftet ſchon an den Begriffen. dem er Aber die Frage iſt nicht, was wir zu dem gegebenen Be— der Vor griffe hinzu denken ſollen, ſondern was wir wirklich in ih⸗ hatk, wo nen, obzwar nur dunkel, denken, und da zeigt ſich, daß ſett(anal das Praͤdicat jenen Begriffen zwar nothwendig, aber nicht dr Porſel unmittelbar, ſondern vermittelſt einer Anſchauung, die ſo gieht er hinzukommen muß, anhaͤnge. dläzen §. 3.. 6 heuſct Anmerkung m ir zur allgemeinen Eintheilung der Urtheile in deß um analytiſche und ſynthetiſche. ich nict Dieſe Eintheilung iſt in Anſehung der Critik des üer Säe menſchlichen Verſtandes unentbehrlich, und verdient daher daglichen
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